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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Zum CCS-Versuch in Wittstock

co2altmark klein

 

Bürgerinitiative
„Kein CO2-Endlager Altmark“

Presseerklärung:                                                                                    3.3.2012

Zum CCS-Versuch in Wittstock

Dank an die Volksstimme,  die uns eine Reise erspart hat!  Seitdem die CCS-Thematik auf der Bundesebene angekommen ist, haben wir ziemlich viele Reisen, nach Berlin und anderswohin. Das kostet nicht nur Zeit und Kraft, sondern macht sich auch am Geldbeutel richtig bemerkbar, da wir von keinem Ministerium und erst recht nicht von der Industrie gefördert werden, sondern alles aus eigener (nur sehr moderat gefüllter) Tasche bezahlen müssen.

Wittstock hatte für uns keine Priorität, da die Ergebnisse des dortigen CO2-Versuchs, so wie sie jetzt auch in der Volksstimme vom 3.3.2012 referiert werden, vorherzusehen waren.

„Logischerweise stieg die Konzentration von Kohlenstoff im Wasser an, ging allerdings auch wieder zurück.“ wird Projektleiterin Dr. Anita Peter zitiert. - Welch bemerkenswerte Erkenntnis, die mit Tausenden Euro Steuergeldern erlangt wurde! Das CO2 hat sich also verteilt und dabei verdünnt. Vorhanden ist es weiterhin, und mit feineren Meßmethoden kann man es weiterhin feststellen. Die Wissenschaftler können durch die Wahl ihrer Meßmethoden entscheiden, was sie wahrnehmen wollen und was nicht.

Ein Kleinversuch mit 0,8 Tonnen hat keinerlei Aussagekraft für das, was bei „Pilotprojekten“ und „Demonstrationsprojekten“ mit 100.000 oder Millionen Tonnen passieren würde. Es ist ein Alibi-Versuch, um Bedenken zu zerstreuen.
Derartige Aktivitäten verdienen nicht den Ehrentitel „Forschung“. Forschung bedeutet, dass unter gefahrlosen Laborbedingungen festgestellt wird, ob eine Technik auch im Großmaßstab gefahrlos wäre. Dies ist bei der CO2-Vepressung nicht möglich.

Die in Wittstock verausgabten Mittel wären besser in Forschung für

  • Speicherung von Sonnen- und Windstrom

 

  • Wirkungsgradverbesserung bei Solarzellen

 

  • Effizienzverbesserung bei Geräten und Maschinen

 

  • Intelligentes Netz-Management


und zahlreiche weitere  Neuerungen, die der Wechsel ins regenerative Zeitalter erfordert, investiert worden.

Auf diesem Feld sollten junge Wissenschaftler ihre Aufgabe suchen. Dann werden sie nicht „demotiviert“ sein, sondern  erleben, was Enthusiasmus ist!

Dies legen wir auch dem Team um Herrn Dahmke ans Herz.


BI „Kein CO2-Endlager Altmark“ - i.A. Christfried Lenz

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