Overblog Alle Blogs Top-Blogs Mode, Kunst & Design
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

Werbung

Ökostromtarife: Nur zwei von drei Ökostromtarifen nützen der Umwelt

test


Bei einem Test von 19 Ökostromtarifen hat die Stiftung Warentest ermittelt, dass Ökostrom sogar häufig günstiger ist als Normalstrom. Doch nur zwei von drei Angeboten haben auch einen Nutzen für die Umwelt. Der entsteht erst, wenn der Ökostromtarif konventionellen Strom vom Markt verdrängt, der Anbieter also den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringt.


Wer einen Ökostromtarif wählt, der möchte seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Energiewende vorantreiben. Doch nur 13 der 19 Ökostromtarife sorgen dafür, dass die Anbieter z. B. in neue Wind- oder Wasserkraftanlagen investieren. “Sehr stark“ ökologisch engagiert und zusätzlich mit „guten“ Vertragsbedingungen sind die Tarife der unabhängigen Ökostromanbieter EWS Schönau (Tarif Sonnencent 0,5), Lichtblick (Lichtblick-Strom) und Naturstrom (naturstrom). Greenpeace Energy (Privatkundentarif) ist ebenfalls „stark engagiert“, die Tarifbedingungen sind „befriedigend“. Nur bei diesen vier unabhängigen Ökostromanbietern geht das Geld nicht an ein Unternehmen, das auch Atom- und Kohlestrom verkauft. Dennoch gibt es auch bei konventionellen Energieversorgern Tarife, die ein „sehr starkes“ oder „starkes“ ökologisches Engagement des Anbieters erkennen lassen, sieben engagieren sich hingegen nur „schwach“.


Wer noch nie seinen Stromtarif gewechselt hat, steckt in der Grundversorgung, dem meist teuersten Tarif. Im Januar 2012 zahlt eine Familie mit 4.000 Kilowattstunden Verbrauch im Grundversorgungstarif des örtlichen Stromanbieters im Schnitt 1.046 Euro. Für einen Ökotarif mit Gütesiegel dagegen nur 1.010 Euro.


Der ausführliche Test Ökostromtarife ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/strom veröffentlicht.

 


 

Ökostromtarife: Nicht jeder Tarif ist grün

test 02/2012

Ökostromtarife Test

Wer einen Ökostromtarif wählt, der möchte seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Energiewende vorantreiben. Das gelingt aber nicht mit jedem Angebot. Zwar liefern alle getesteten Ökostromtarife tatsächlich 100 Prozent Ökostrom, die Energie stammt also aus Wasser, Wind oder Sonne. Ein echter Umweltnutzen entsteht aber erst, wenn der Ökotarif konventionellen Strom vom Markt verdrängt. Der Kauf von Ökostrom sollte dazu führen, dass erneuerbare Energien ausgebaut werden, zum Beispiel neue Windkraftanlagen entstehen. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine solche Zubauwirkung garantieren nur 13 der 19 Ökostromtarife im Test. Jeder dritte Tarif lässt nur ein schwaches ökologisches Engagement erkennen.


Im Test: 19 Ökostromtarife mit einer Laufzeit von maximal sechs Monaten. Im Test ist der Preis, das ökologische Engagement sowie die Tarifbedingungen der Tarife.

  • Unabhängige Öko­stromanbieter
    • EWS Schönau Sonnencent 0,5
    • Green­peace Energy Pri­vat­kunden­tarif
    • Licht­blick Licht­Blick-Strom
    • Natur­strom natur­strom

 

  • Kon­ventionelle Ener­gie­ver­sorger
    • Ener­giegut Hallo Natur!
    • ener­gie­hoch3 strom­hoch3 aus Wasser­kraft
    • Ener­gie­ver­sorgung Halle EVH Öko+
    • Entega Entega Öko­strom
    • Eprimo Prima Klima
    • Evita Evita aqua
    • Mark E KlimaFair Strom
    • Natur­ener­giePlus Natur­ener­giePlus smart
    • Stadt­werke Flens­burg Flens­burg extra Öko
    • Stadt­werke München M-Öko­strom aktiv
    • Stadt­werke Soest Hellweg Strom
    • Stadt­werke Trier SWT Römer­strom
    • strasserauf Öko­strom
    • Vattenfall Easy Natur Privat
    • Wemag wemio Öko­aktiv­strom
Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post