WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Liebe Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichner des Offenen Briefs,
Wir haben inzwischen über 18.000 Unterschriften gesammelt! Vielen Dank für die Unterstützung!
Heute haben Bündnis 90/Die Grünen Berlin,
Mädchenmannschaft e.V., TERRE DES FEMMES e.V., der Kegelklub /
Piratenpartei sowie die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben. Wir planen, die gesammelten Unterschriften der Ministerin zu überreichen und bemühen uns um einen Termin. Sobald dieser feststeht, melden wir uns noch einmal.
*Gemeinsame Pressemitteilung: Bündnis 90/Die Grünen Berlin -
Mädchenmannschaft e.V. - TERRE DES FEMMES e.V. - Kegelklub /
Piratenpartei - Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)*
*nichtmeineministerin.de: Über 17.000 Menschen haben einen Offenen Brief
an Bundesministerin Kristina Schröder unterschrieben - und der Zulauf
hält an*
*Die Kritik an Schröders Buch, ihren Positionen zum Betreuungsgeld und
ihrer aktuellen Frauen- und Familienpolitik wird immer größer. Bündnis
plant Übergabe an Ministerin*
(Berlin, 26. April 2012) Der Druck auf Bundesministerin Kristina
Schröder wird immer größer. Innerhalb weniger Tage haben über 17.000
Menschen einen Offenen Brief auf der Internetseite
/nichtmeineministerin.de/ unterzeichnet, der sich gegen Schröders Buch,
ihre politischen Positionen zu Quote und Betreuungsgeld sowie ihren
Rundumschlag gegen "Feministinnen" wendet.
"Wir fühlen uns von der für Frauen- und Familienpolitik zuständigen
Ministerin Kristina Schröder nicht vertreten", schreiben die
Kritikerinnen und Kritiker - unter denen sich viele prominente
Persönlichkeiten befinden. "Kristina Schröder lässt uns mit unseren
strukturellen Problemen alleine und tut sie als individuelle Probleme
ab", heißt es an anderer Stelle.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern, dass sich Schröder
endlich ihrer Aufgabe als Frauen- und Familienministerin widmet:
Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine wirkliche Chancengleichheit von
Frauen und Männern ermöglichen.
Ihre Projekte wie das Betreuungsgeld und die Flexiquote gehen in die
falsche Richtung. Immer noch haben Frauen mit ungleicher Bezahlung,
drohender Altersarmut aufgrund von Teilzeitarbeit, fehlenden Kitaplätzen
und gläsernen Decken zu kämpfen. Wir appellieren deshalb an Ministerin
Schröder: Schaffen Sie in Ihrer Funktion als Frauen- und
Familienministerin gleiche Voraussetzungen für Frauen und Männer und
setzen Sie eine moderne Geschlechterpolitik durch. Oder machen Sie den
Weg frei!
Das Bündnis will den Offenen Brief kommende Woche der Ministerin übergeben.
Zum Bündnis nichtmeineminsterin.de zählen unter anderem die
Frauenrechtsorganisation TERRE DES FEMMES, der feministische Blog
Mädchenmannschaft e.V., die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer
Frauen (ASF), der Kegelklub der Piratenpartei sowie der Berliner
Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen, der die Initiative gestartet hat.