WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Trotz bedenklicher Strahlenwerte hat das niedersächsische Umweltministerium vor Kurzem den Castor-Transport nach Gorleben für Ende November genehmigt. Doch bevor der Castor startet, sind wir schon auf der Straße: Vom 10. bis 23. November gehen wir mit einer Castor-Attrappe in Originalgröße auf Aktionstour durch zehn Innenstädte - entlang der Castorstrecke Richtung Gorleben.
Nächste Woche Samstag, den 19. November, macht unser Castor Station in Hamburg. Auf seinem Weg durch die Hamburger Innenstadt stellen sich möglichst viele Menschen dem Castor in den Weg und zwingen ihn zum Abbiegen. Denn Gorleben ist ein völlig ungeeignetes Ziel: Der marode Salzstock darf nicht zum Endlager für hoch-radioaktiven Atommüll werden. Stattdessen braucht es endlich einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Strahlenmüll.
Zwingen auch Sie den Castor in Hamburg zum Abbiegen!
Zeit: Samstag, 19. November, 13.00 Uhr
Ort: Hachmannplatz, Hamburg
Weitere Infos: http://www.campact.de/atom2/tour2011/hamburg
Gorleben wurde in den 1970er Jahren aus rein politischen Gründen als Endlagerstandort ausgewählt. Bundesumweltminister Röttgen hat nach den Anti-Atom-Protesten im Frühjahr zwar ein Endlagersuchgesetz angekündigt, doch dies droht zu einem "Gorleben-Durchsetzungsgesetz" zu werden. Eine offene Suche nach neuen Standorten wird es nicht geben, solange Gorleben im Topf bleibt - denn schließlich wurden dort schon 1,5 Milliarden Euro verbaut.
Daher müssen wir jetzt für das endgültige Aus für Gorleben als Endlagerstandort sorgen. Statt einer überstürzten Endlagersuche braucht es erst einmal eine breite öffentliche Debatte und die fundierte Erarbeitung wissenschaftlicher Kriterien für eine Endlagersuche. Es muss zuallererst nicht um das "Wo" gehen, sondern um das "Wie". Zudem muss geklärt werden, wie ein transparentes Verfahren zur Endlagersuche aussehen kann, an dem die Bürger/innen ernsthaft beteiligt werden.
In Hamburg und neun weiteren Städten entlang der Castor-Strecke wollen wir den bundesweiten Protest gegen den Endlagerstandort Gorleben sichtbar machen. Und wir wollen die Werbetrommel rühren für die große Anti-Atom-Demonstration am 26. November in Dannenberg gegen den "echten" Castor-Transport und ein Endlager in Gorleben.
Kommen Sie zur Aktion am 19. November - und helfen Sie mit, jetzt noch viele Menschen für die Aktion zu mobilisieren! Verteilen Sie Flugblätter und Plakate und sagen Sie Ihren Freund/innen und Bekannten Bescheid:
Per Email: http://www.castortour.de/atom2/tour2011/hamburgrecommend
Per Facebook: http://on.fb.me/castor_hh
Per Twitter: http://bit.ly/twitter_hh
Hier können Sie Flyer und Plakate für die Aktion abholen:
Robin Wood Pressestelle
Nernstweg 32
22765 Hamburg
BUND-Landesverband Hamburg e. V.
Lange Reihe 29
20099 Hamburg
Alle Infos zur Aktion in Hamburg: http://www.campact.de/atom2/tour2011/hamburg