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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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"Wer die Ursachen der EHEC-Infektionen finden will, muss sich in der Massentierhaltung auf die Suche begeben."

EHEC aus der Massentierhaltung

Veröffentlicht am 31. Mai 2011(Albert Schweizer Stiftung für unsere Mitwelt)


Ganz Deutschland scheint momentan Kopf zu stehen wegen EHEC, einem E. Coli-Typ, der sich laut ersten Medienberichten auf einigen Gemüsesorten befinden sollte. Ein grundlegendes Problem ist hierbei die Oberflächlichkeit vieler Berichte, denn es wird Panik geschürt vor Gurken, Tomaten, Salat und/oder anderen Gemüsesorten, anstatt sich auf die Ursachensuche zu begeben und das Übel an seiner Wurzel zu packen.

Die Quelle der EHEC-Keime sind niemals Pflanzen. Als wahrscheinlichste Kontaminationsquelle gilt bislang Gülle aus der Massentierhaltung, mit der pflanzliche Lebensmittel entweder direkt oder über den Umweg Biogasanlage gedüngt wurden. Tiere in der Intensivhaltung sind besonders anfällig für Krankheiten, weil ihre Immunsysteme zum einen durch den Mangel an Licht und Bewegung geschwächt sind und ihre Verdauungssysteme aufgrund der falschen Ernährung mit Kraftfutter besonders anfällig für Durchfallerreger wie EHEC sind (mehr dazu hier).

 

HIER ZUM ORIGINAL-ARTIKEL: WEITERLESEN! http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ehec-aus-der-massentierhaltung

 

Zitat eines Facharztes unter dem Artikel:

"Ehec ist keine so unbekannte Gefahr, die aber bisher die Öffentlichkeit nicht interessiert und wahrgenommen hat.
Doch plötzlich ist alles anders.

Fakt ist:
In Deutschland treten durchschnittlich jedes Jahr 900 gemeldete Fälle auf.

Gefährlich wird EHEC in der Regel nur bei Menschen, deren
Immunsystem geschwächt oder noch nicht ausreichend abwehrfähig ist.

Das bedeutet, nur Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen ab 60
Jahren gelten als gefährdet. In der nicht gefährdeten Altersgruppe macht
EHEC teilweise nicht mal Symptome, so dass die Erkrankung oft unbemerkt
bleibt."

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