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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Welthungertag: VIER PFOTEN fordert Ausstieg aus Massentierhaltung

 

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Hamburg, 14. Oktober 2011 – Der Welthungertag findet jedes Jahr am 16. Oktober statt. Er soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden. Knapp 3 Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Angesichts dieser erschreckenden Zahlen fordert die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN die Industriestaaten zum Ausstieg aus der Massentierhaltung auf. Denn zur Produktion von einem Kilo Fleisch müssen 6 bis 16 Kilo Getreide oder Soja verfüttert werden. 30 bis 50 Prozent der weltweiten Getreideernte und sogar 80 Prozent der Weltsojaernte werden an Tiere verfüttert. Dies führt dazu, dass in armen Regionen Menschen neben vollen Feldern verhungern, da deren Ernte zu Dumpingpreisen als Tierfutter exportiert wird. Auch Wasser wird in immensen Mengen von der Fleischindustrie verschwendet: Um gleich viel Rindfleisch wie Weizen zu erhalten, muss die 18-fache Menge Wasser eingesetzt werden. Die Gülle von Betrieben mit Intensivtierhaltung vergiftet ganze Landstriche. Zum Wohl von Menschen und Tieren sollten die Industriestaaten auf eine pflanzenbetonte Ernährung umsteigen, appelliert VIER PFOTEN. 


„Die weltweite Hungersnot wird oft als unlösbares Problem dargestellt, dabei könnte unsere Erde mit Leichtigkeit alle Menschen ernähren“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. Deutsche essen im Schnitt pro Woche sechsmal Fleisch oder Wurst. Das Doppelte des ernährungswissenschaftlich anerkannten Maximums. „Millionen Tiere werden gnadenlos maschinell verarbeitet. Wer sich die Videos aus der Massentierhaltung oder von hungernden Kindern in Afrika ansieht, dem vergeht der Appetit auf Fleisch“, ist Stephany überzeugt. Die Tierschützerin ernährt sich selbst seit mehreren Jahren vegan.

 

Bild: Diese kleinen Ferkel landen nach einem kurzen Leben in der Mastanlage als Schnitzel auf dem Teller © VIER PFOTEN

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