WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Connection e.V., Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und Informationsstelle Südliches Afrika
Weitere Informationen unter www.Connection-eV.org/article-1469
Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert. Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten.
Von 2001 bis 2010 wurden Rüstungsexportgenehmigungen für insgesamt 65 Milliarden Euro erteilt. Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten.
Die Folgen der Rüstungsexporte sind für die Menschen in den Empfängerländern verheerend: Bestehende Konflikte werden verstärkt und eskalieren häufig gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erleiden schwere Traumata. So sind ungezählte Kriegsopfer Folge der guten Exportgeschäfte deutscher Waffenproduzenten.
Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, wollen wir am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas mit einer Veranstaltungsreihe deutlich machen. Wir konnten dafür den aus Angola stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Emanuel Matondo gewinnen. Er arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand.
Mo., 29. Oktober, 19.00 Uhr in Daun: Ev. Gemeindezentrum, Berliner Str. 5. Veranstaltet vom FORUM EINE WELT e.V.
Mo., 12. November, 19.30 Uhr in Bad Honnef, Ev. Gemeindehaus, Luisenstr. 15. Veranstaltet von: Ev. Kirchengemeinde Bad Honnef
Di., 13. November, 16.00 Uhr in Trier: Ev. Studierendengemeinde (ESG), Universität Trier.
Di., 13. November, 19.30 Uhr in Trier: Volkshochschule Trier, Am Domfreihof 1b, Raum 005. Veranstaltet von: AG Frieden Trier, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar, Lokale Agenda 21, DGB Trier, DFG-VK Trier, pax christi Trier, VHS Trier, KHG, ESG, KAB, BDKJ Trier und Aktion 3% Föhren in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP, gefördert von EED und ELAN.
Fr., 16. November, 19.30 Uhr in Bochum: Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108. Veranstaltet von: Bahnhof Langendreer, Bochumer Friedensplenum, Bochumer Initiative südliches Afrika (BISA e.V.) mit finanz. Unterstützung des BMZ
Mo., 19. November, 19.00 Uhr in Essen: VHS Essen, Raum E11, Am Burgplatz 1. Veranstaltet von: pax christi im Bistum Essen in Kooperation mit der Deutschen Franziskanerprovinz, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Essen, dem Essener Friedens-Forum, VHS Essen und IPPNW
Di., 20. November, 19.00 Uhr in Lünen: AWO-Vereinslokal "Zur gemütlichen Schranke", im Hauptbahnhof, Münsterstr. 50. Veranstaltet von Friedenskreis Lünen - LIGA Lünen
Mi., 21. November, 19.00 Uhr in Wiesbaden: Kontext – Zentrum für urbane Kultur, Welfenstr. 1b. Veranstaltet von: DIE LINKE.Wiesbaden
Do., 22. November, 19.30 in Stuttgart: Theaterhaus, Saal 2, Siemensstr. 11. Friedensgala zur Verleihung des 10. Stuttgarter Friedenspreises an die Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! Mit einer Laudatio von Thomas Gebauer (Medico International) und Musik von Poems on the Rocks. Veranstaltet von: Die AnStifter, http://www.die-anstifter.de.
Fr., 23. November, 19.00 Uhr in Weingarten bei Ravensburg: Kulturzentrum Linse, Liebfrauenstr. 58. Veranstaltet von: Amnesty International Ravensburg/Weingarten und Pax Christi Gruppe Ravensburg