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Legehenne in der Kleingruppenhaltung von Bayern-Ei © VIER PFOTEN
Hennen ohne Federn, Tierkadaver im Käfig: Aktuelle Bilder von der Kleingruppenhaltung des Ei-Herstellers Bayern-Ei zeigen, dass es hier alles andere als tiergerecht zugeht.
Die von VIER PFOTEN veröffentlichten Bilder schockieren: Tote Hennen liegen zwischen lebenden. Wo eigentlich ein dichtes Federkleid sein sollte, sind bei vielen Hennen nur noch blanke Federkiele und durch Picken verletzte Haut übrig.
Die beiden Betriebe, aus denen die Filmaufnahmen stammen, gehören zur Firma Bayern-Ei. Jeweils 240.000 bis 350.000 Hühner leiden in den Kleingruppenkäfigen. Bis zu 60 Hennen müssen sich einen Käfig teilen, gerade einmal 800 Quadratzentimeter Platz steht jedem Tier zu.
Die Eier werden bundesweit verkauft
Bayern-Ei produziert etwa 25 Prozent aller deutschen Käfig-Eier. Die Eier aus diesen zwei Betrieben kommen als buntgefärbte Ostereier, als Schaleneier sowie "versteckt" in Fertiggerichten, Nudeln und Backwaren bundesweit in die deutschen Supermärkte. Zu den Kunden von Bayern-Ei zählen Wiesenhof EIPRO, Hühnerhof Wiesengrund, ovofit, Verpoorten sowie die Supermarktketten V-Markt und Feneberg.
Stoppt Käfig-Eier!
Legehennen leiden in der Kleingruppenhaltung; in den viel zu kleinen Käfigen können sie weder flattern, noch scharren oder im Sand baden. Es gibt bereits andere, tierfreundlichere Haltungsformen für Hühner, und es gibt keinen Grund, die Hennen weiter leiden zu lassen!
VIER PFOTEN fordert die Lebensmittel-Hersteller und den Handel auf, keine Produkte aus tierquälerischer Kleingruppenhaltung mehr zu verwenden! Die Kunden der beiden Bayern-Ei-Legebetriebe sollten umgehend auf Eier aus Freilandhaltung umsteigen.
Falls Sie sich bei den Supermärkten Feneberg und V-Mark darüber beschweren möchten, dass dort immer noch Käfig-Eier verkauft werden, können Sie die Kontaktmöglichkeiten auf den Webseiten www.feneberg.de und www.v-markt.de nutzen.