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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Verleihung des Pride Awards am 28. Juli in Hamburg

hamburg pride

 

Auszeichnung für besonderes Engagement für Homo-, Bi- und
Transsexuelle in der Hansestadt


Hamburg, 12. Juni 2012 – Im Rahmen der CSD-Eröffnungsgala PRIDE
NIGHT wird am 28. Juli zum zweiten Mal der Pride Award verliehen. Mit
dem Award werden Personen, Vereine oder Institutionen für ihren
überdurchschnittlichen Einsatz für Homo-, Bi- und Transsexuelle in
Hamburg ausgezeichnet.


Der Pride Award ist eine besondere Auszeichnung für Personen, die sich oft
unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit für Homo-, Bi- und Transsexuelle in
Hamburg engagieren. Auch in diesem Jahr wurden aus zahlreichen Vorschlägen
drei Personen für den Award nominiert.

 

Nominiert ist Michael Schilf, Organisator der Jugendabteilung des Magnus
Hirschfeld Centrums (MHC). Er initiierte zahlreiche Themenschwerpunkte, wie
Prävention, Umgang mit dem Coming-out sowie Beziehungsfragen. Darüber
hinaus bietet das MHC auch eine Beratung für Eltern an. Rund 50 Jungendliche
beteiligen sich jede Woche in Norddeutschland an dem Freizeit- und
Beratungsangebot der verschiedenen Jugendgruppen. 2011 organisierte Michael
Schilf unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Junglesbenzentrum zum
ersten Mal eine Jugend-Area auf dem Straßenfest zum Hamburger CSD.


Die zweite Nominierte ist die Studentin Franziska Börnicke. Sie engagiert sich
seit Jahren im MHC und weiteren Gruppen. 2012 reiste sie als Mitglied einer
Hamburger Delegation nach St. Petersburg, um sich dort mit GLBTQi-Vertretern
auszutauschen. Ihre Bachelor-Arbeit (2011) „Sozialpädagogische Räume für
Trans*Jugendliche“ erhielt eine Publikationsempfehlung und wurde bereits auf
einer überregionalen Tagung von Sexualforschern und Pädagogen vorgestellt.


Die dritte Nominierung für den Pride Award geht an den deutsch-russischen
Aktivisten Wanja Kilber. Der gebürtige Kasache rief am 17. Mai 2009, dem
internationalen Tag gegen Homophobie, in Hamburg den sogenannten „Rainbow
Flash“ ins Leben. Bereits im ersten Jahr beteiligten sich 30 russische Städte an
der globalen Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender-Aktion.

 

Mittlerweile steigen am 17. Mai in zahlreichen Städten in Deutschland, Russland,
den USA und Asien Luftballons zum Rainbow Flash in den Himmel. 2010 lief
Wanja mit Freunden aus seiner Heimat und einem Regenbogendrachen in der
CSD-Parade durch Hamburg mit. Der Drachen als Moskauer Wappentier war eine
Antwort auf die Schwulenfeindlichkeit des dortigen Bürgermeisters. In Hamburg
arbeitet Wanja Kilber eng mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
zusammen.


Der Pride Award wurde 2011 zum ersten Mal vergeben. Nach seiner erfolgreichen
Premiere soll sich der Award fest im queeren Leben der Stadt Hamburg
etablieren. Auch zukünftig werden Personen, Vereine oder Institutionen für ihr
besonderes Engagement für die Belange von Homo-, Bi- und Transsexuellen mit
dem Award geehrt.


Über Hamburg Pride:
Hamburg Pride e.V. ist ein Verein mit Sitz in Hamburg und wurde 2003 gegründet. Der Verein ist
Ausrichter des jährlichen Christopher Street Day (CSD) in Hamburg und verantwortlich für
verschiedene weitere Aktionen in der schwul-lesbischen Szene der Hansestadt. Mit über 200
Mitgliedern ist Hamburg Pride der mit Abstand größte CSD-Verein Deutschlands.

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