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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Twitter-Tsunami trifft Altmaier

ausgestrahlt

 

.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 7. Juni 2012


Twitter-Tsunami trifft Altmaier

Hunderte Bürgerinnen und Bürger wenden sich per Twitter an den
Umweltminister / Altmaier reagiert gereizt / Kritik am Weiterbetrieb von
neun Atomkraftwerken


Neue Wege in der Kommunikation zwischen Regierten und Regierenden: Seit
dem gestrigen Mittwoch bekommt der neue Bundesumweltminister Peter
Altmaier hunderte Kurznachrichten von Bürgerinnen und Bürgern über den
Internetdienst Twitter mit der Frage: „Lieber Peter Altmaier, warum
wollen Sie mich noch zehn weitere Jahre dem Risiko eines Super-GAU
aussetzen?“ Anlass ist der erste Jahrestag der Entscheidung im
Bundeskabinett, neun Atomkraftwerkle noch lange Jahre weiterzubetreiben.
Inzwischen hat der Minister verärgert auf die Stimmen aus der
Bevölkerung reagiert und es entspannt sich eine rege Debatte auf Twitter.

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die die
Twitter-Aktion initiierte: „Endlich gibt es einmal die Möglichkeit für
Bürgerinnen und Bürger, direkt mit einem Minister zu kommunizieren und
nicht in Vorzimmern hängenzubleiben. Altmaier bekommt persönlich die
massive Kritik aus der Bevölkerung mit, weil die Bundesregierung  nach
Fukushima noch weitere zehn Jahre des Risiko einer Atomkatastrophe in
Kauf nimmt. Denn damit sind viele Menschen nicht einverstanden. Dass der
Atomausstieg auch schneller ginge, zeigt uns die Entwicklung in Japan.
Dort sind innerhalb von 14 Monaten sämtliche Reaktoren heruntergefahren
worden und das Land kommt derzeit ohne Atomstrom aus.

Wenn Altmaier nun auf Twitter die Meinungsäußerungen und Fragen aus der
Bevölkerung als ‚spam‘ diffamiert, wirft das kein gutes Licht auf sein
Demokratieverständnis. Wir sind aber gerne zu einem Gespräch mit dem
Minister bereit, um ihm unsere Bedenken bezüglich des Weiterbetriebs von
neun gefährlichen Atomkraftwerken zu erläutern.“

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