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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Stromspeicher - Ein Überblick

Stromspeicher sind wichtig. Weil dadurch das Netz stabil gehalten werden kann. Und weil es sinnvoll ist, Strom zu speichern, der erst zu einem späteren Zeitpunkt gebraucht wird. Denn laut Bundesverband Windenergie (BWE) sind im Jahr 2010 bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, weil Anlagen abgeschalten werden mussten.

 

Doch welche Speichermöglichkeiten gibt es? Und welchen Zeitraum - von wenigen Minuten über Stunden bis zu Monaten - können sie abdecken? Eine neue Ausgabe der "Renews" der Agentur für Erneuerbare Energien gibt einen Überblick.

 

Netzstabilität heißt das Zauberwort und stellt schon mit konventionellen Kraftwerken bezüglich Abstimmung von Stromangebot und -nachfrage eine Herausforderung dar. Mit dem zunehmenden Ausbau der Erneuerbaren Energien wird diese Herausforderung komplexer, weil die Stromproduktion von Windenergie- und Photovoltaikanlagen naturgemäß schwankt.

 

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch wird laut Bundesumweltministerium von 20 Prozent im Jahr 2011 auf bis zu 40 Prozent im Jahr 2020 steigen, der Bundesverband Erneuerbarer Energien (BEE) sagt in einer Prognose sogar einen Anteil von 47 Prozent voraus.

 

Das hat Auswirkungen auf den Speicherbedarf. Die AEE-/BEE-Branchenprognose für das Jahr 2020 geht davon aus, dass sich bei einem Anteil Erneuerbarer Energien von 47 Prozent der Speicherbedarf verdoppelt - von 9,2 Mrd. kWh (2007) auf ca. 18 Mrd. kWh. Das Fraunhofer-Institut für Windenergie- und Energiesystemtechnik (IWES) rechnet im Jahr 2050 bereits mit einem Speicherbedarf von 30 Mrd. kWh, bei einem Anteil Erneuerbarer Energien von 80 Prozent am deutschen Stromverbrauch.

 

Stromspeicher zur Abpufferung momentaner Über- oder Unterproduktion werden daher in unserem Versorgungssystem immer wichtiger. Nun kann man aber nur bei wenigen Technologien wie beispielsweise Pumpspeicherkraftwerken sagen, welchen Investitionsbedarf und welche Speicherkapazität sie haben. Neue Speichertechniken sind noch in der Entwicklungs- oder Optimierungsphase, ihr künftiges Potential lässt sich deshalb unterschiedlich gut abschätzen. 

 

Das vorliegende Renews Spezial stellt verschiedene Speichertechniken dar, nennt - soweit abschätzbar - den Investitionsbedarf und diskutiert Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Optionen. Untersucht wurden:

 

• Pumpspeicherkraftwerke
• Druckluftspeicherkraftwerke
• Schwungmassespeicher
• Kondensatoren/SuperCaps
• Supraleitende Spulen (SMES)
• Blei-Säure-Akkumulatoren
• Lithium-Ionen-Akkumulatoren
• Redox-Flow-Batterien
• Wasserstoffspeicher sowie die Herstellung von
• Synthetischem Methan

 

 

 

Quelle/Weiterlesen:

http://www.co2-handel.de/article340_18048.html

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