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Aktionen in Berlin und Frankfurt/M am Sonntag / Parallel Massenproteste
in Tokio
Aus Solidarität mit der immer stärker werdenden japanischen
Anti-AKW-Bewegung gehen an diesem Sonntag, den 29 Juli, parallel zu
neuen Massenprotesten in Tokio, auch in Deutschland Atomkraftgegner auf
die Straße. In Berlin und Frankfurt/M bereiten Anti-Atom-Initiativen
Proteste vor.
Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt: „Die japanische Regierung hat entschieden, zwei
Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen, obwohl ihre eigenen Experten
festgestellt haben, dass keine ausreichenden Konsequenzen aus der
Katastrophe von Fukushima gezogen wurden. Dies führte in den letzten
Wochen zu riesigen Demonstrationen, weil die japanische Bevölkerung
nicht bereit ist, das Risiko weiter in Kauf zu nehmen. Am 16. Juli
demonstrierten 170.000 Menschen in Tokio gegen die Wiederinbetriebnahme
des AKW Oi.
Am Sonntag, den 29. Juli will die japanische Anti-Atom-Bewegung eine
riesige Menschenkette um das japanische Parlament bilden. Wir
Atomkraftgegner in Deutschland blicken mit großem Respekt nach Japan und
freuen uns, dass dort immer mehr Menschen aufwachen und sich gegen die
gefährliche Nutzung der Atomenergie wehren. Mit Mahnwachen in Berlin und
Frankfurt/M wollen wir unserer Unterstützung und Solidarität Ausdruck
verleihen.“
Die Aktion in Berlin beginnt am Sonntag, den 29. Juli um 13.30 Uhr auf
dem Pariser Platz am Brandenburger Tor. Die Aktion in Frankfurt beginnt
am gleichen Tag um 14 Uhr auf dem Römerberg am Gerechtigkeitsbrunnen.