WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Hamburg
2.11.2012, 17.00 UHR
STEINHÖFT 11
RWE-BÜRO (IM SLOMANHAUS)
Protestkundgebung vor RWE Hamburg zu Baumbesetzung Hambacher Forst
(utopieTV-doku-video)
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http://hambacherforst.blogsport.de/
PRÄSENTATION ZUM HAMBACHER FORST:
http://www.ausgeco2hlt.de/wp-content/uploads/2012/10/Hambacher-Forst-bleibt.pdf
Solidaritätsdemo für die Waldbesetzung im Hambacher Forst in Hamburg:
Protest gegen Räumung der Waldbesetzung bei Köln in vielen Städten - Klimakillerausstieg jetzt!
Der Widerstand gegen den Klimakiller Kohlekraft weitet sich aus: Auch in Hamburg steht neben Vattenfall nun auch RWE als klimaschädlichster Konzern Europas in der Kritik, der die Räumung der Waldbesetzung im Hambacher Forst vorbereitet, um den uralten Wald bei Köln für den Braunkohleabbau roden zu können. Derweil kommen immer mehr Unterstützer_innen in den Wald und in vielen Städten finden Solidaritätsaktionen statt.
Hier in Hamburg sagte man uns, dass der Kampf gegen Vattenfalls Moorburgtrasse nichts bringen würde, aber die Bäume im Altonaer Gählerpark stehen heute noch. „Wir alle haben keine Zeit mehr zu verschenken, den zerstörerischen Formen von Energiegewinnung ein klares NEIN entgegen zu setzen. Wir sind hier vor dem RWE Büro um deutlich zu machen, dass wir die einzig an Profit orientierte Konzernstrategie der Oligopolisten RWE und Vattenfall nicht hinnehmen, die unsere Lebensbasis zerstören -- nicht hier und nicht im Hambacher Forst bei Köln." äußert sich Angela Banerjee. Der Anteil der Erneuerbaren an der RWE Stromproduktion wird nach den Ankündigungen des Konzerns auch 2020 weit unter dem der bis dahin prognostizierten Gesamtproduktion Deutschlands liegen.
Die WaldbesetzerInnen wurden Anfang der Woche durch einen Leben gefährdenden Sabotageakt an einem Fahrzeug aufgeschreckt. RWE unterstellte den Besetzer_innen Gewaltübergriffe ohne dies zu belegen. In beiden Fällen fanden keine Ermittlungen statt.
Ähnlich wie bei der Elbvertiefung soll trotz gesetzlicher Vorgaben zum Schutz unserer Lebensräume den Gewinninteressen weniger Vorfahrt gegeben werden.
Ob RWE oder Vattenfall -- ob Rheinland, Lausitz oder Hamburg: Die großen Energiekonzerne und Netzbetreiber haben jedes Vertrauen verspielt. Sie versuchen so lange es irgend geht, an ihren alten zentralistischen Strukturen festzuhalten und eine ökologischere und demokratischere Energiestruktur zu verhindern.
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