WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Seit Februar 2012 entsteht unter dem Namen „MURKS? NEIN DANKE!“ eine stark wachsende bürgerschaftliche Bewegung gegen geplante Obsoleszenz. Die Medien (ARD, SAT1, RTL, RB, SWR, MDR, RBB und viele mehr) berichteten bereits umfassend. „MURKS? NEIN DANKE!“ setzt sich als gemeinwohlorientierte Verbraucherorganisation für nachhaltige Produktqualität ein, d.h.:
Petitionen und Fachgespräche sollen zu einer Anpassung der Gesetze (z.B. Gewährleistungsrecht, Handelsrecht, Zivilrecht, Strafrecht), der Kennzeichnungspflichten und relevanter Verordnungen auf nationaler und EU-Ebene führen. „MURKS? NEIN DANKE!“ hat bereits eine breite Debatte in den Medien über geplante Obsoleszenz angestoßen und so das Thema auf die Agenda gesetzt. Die Errichtung eines gemeinnützigen Vereins ist in Vorbereitung.
„MURKS? NEIN DANKE!“ baut ein Communityportal auf, dass es erleichtern wird, geplante Obsoleszenz in allen Variationen sichtbar zu machen und darüber transparent aufzuklären. Außerdem werden positive Beispiele (z.B. Offene Werkstätten, Initiativen zu Mitmachen, Reparaturanleitungen, Produktempfehlungen von BürgerInnen, Hersteller und Händler ohne Murks, zielführende Initiativen der Unternehmen) aufgezeigt und eingebunden. Bereits jetzt können auf dem begleitenden Blog Produkterlebnisse gemeldet werden, bei denen BürgerInnen vermuten, dass geplante Obsoleszenz der Grund für den Schadensfall kurz nach Garantieablauf ist. Ein Ziel ist es, durch ein „Murksbarometer“ mehr Transparenz über Hersteller zu erreichen, die mit einem kurzlebigen Qualitätsverständnis Produkte in den Markt bringen.
Im interaktiven Dialog mit Herstellern und Hochschulen wird ein Wandel in Bildung und Produktentwicklung angestrebt. Durch Workshops und Seminare wird ein verbessertes Verständnis für ganzheitliche Qualitätskonzepte aufgebaut. Qualitätszertifizierer werden aufgefordert, ihre Vergabekriterien zu überprüfen und anzupassen. Naturschutz- und Verbraucherschutzorganisationen werden als Partner angesprochen und sind eingeladen, engagiert die Ziele und Projekte von „MURKS? NEIN DANKE!“ mit zu unterstützen.
Wir brauchen eine konzertierte Aktion für eine zielführende Neuausrichtung gesellschaftlicher Prozesse, damit geplanter Verschleiß bald der Vergangenheit angehört.