WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Dazu kommt, dass E.ON nach WWF-Angaben indirekt die Klimawandelleugner in den USA unterstützt.
Das Geld für das Leuchtpol-Projekt kommt u.a. aus den Gewinnen der gefahrzeitverlängerten Atomkraftwerke, die, zumindest zum Teil, von E.ON betrieben werden:
Quelle der Auflistung: Wikipedia
Dazu kommen allerdings noch die E.ON-Steinkohlekraftwerke:
Und die umweltbelastenden E.ON Braunkohlekraftwerke:
Quelle der Auflistung: Wikipedia
Das ist vermutlich auch der Grund, warum E.ON nicht nur die ANU und Leuchtpol "unterstützt", sondern auch die industriegesteuerten Klimawandelleugner in den USA. E.ON fühlt sich zwar zu Unrecht für seine Parteispendenpraxis für Klimaleugner in den USA kritisiert. Das Unternehmen verweist darauf, es habe sich bei der finanziellen Unterstützung von Klimaskeptikern um "Privatspenden" von Mitarbeitern gehandelt. „Diese faulen Ausreden sind wenig überzeugend, das Ganze hat System“, betont Regine Günther vom WWF. hier
Quelle: BUND-PM vom 10.06.2011: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/leuchtpol.html
LEUCHTPOL - Pressemitteilung vom 23.03.2009:
Auftakt für Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kindergarten zum Themenfeld Energie und Umwelt. Mit Forschung.Beratung.Evaluation. (F.B.L.) Leuchtpol verfolgt das Institut für integrative Studien eines der größten Drittmittelprojekte der Leuphana Universität Lüneburg.
Prof. Dr. Ute Stoltenberg, Leiterin des Instituts für integrative Studien – infis – begleitet mit ihrem Team dabei das größte Projekt zur Implementation von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindergärten in Deutschland.
Innerhalb von vier Jahren soll Leuchtpol mindestens 4.000 aller Kindergärten in Deutschland erreichen. Die ANU als größter Umweltverband in Deutschland wird mit ihrer gemeinnützigen Projektgesellschaft "Leuchtpol" für Erzieherinnen und Erzieher Fortbildung zum Themenfeld Energie und Umwelt, Materialien für die Bildungsarbeit und Beratung anbieten. Dazu werden Regionalstellen in den Bundesländern eingerichtet, um die länderspezifischen Vorgaben und Entwicklungen im Elementarbereich berücksichtigen zu können. Prof. Dr. Ute Stoltenberg, Institut für integrative Studien der Leuphana Universität Lüneburg, ist mit ihrem Team für die wissenschaftliche Beratung, Evaluation und Forschung zu spezifischen Fragestellungen des Vorhabens verantwortlich. Begleitend werden die Fortbildung und die praktische Arbeit in den Kindergärten evaluiert, um die dabei gewonnenen Einsichten für die Entwicklung des Vorhabens fruchtbar zu machen. Fragen nach dem Energieverständnis von Kindern und ihren Erzieherinnen und Erziehern oder Fragen nach der Möglichkeit, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung auch für die Qualitätsentwicklung von Kindergärten zu nutzen werden parallele verfolgt. "Zukunft gestalten wir heute - und deshalb ist es verantwortlich, Kinder von Anfang an zu ermöglichen, sich mit Zukunftsthemen zu beschäftigen und sich aktiv an der Weltaneignung und Gestaltung ihres eigenen Le-bens zu beteiligen. Das ist der Sinn einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" begründet Prof. Dr. Ute Stoltenberg ihr Engagement für das Projekt. In dem interdisziplinären Team arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Sozialwissenschaft, Bildungswissenschaft, Physik und Umweltwissenschaft zusammen. Damit wird auch ein innovativer Forschungsansatz für Fragen im Lüneburger Forschungsschwerpunkt Nachhaltigkeitswissenschaft zum Ausdruck gebracht: Komplexe Fragen aus der gesellschaftlichen Praxis in Zusammenhang mit Stakeholdern aus der Praxis können nur inter- und transdisziplinär bearbeitet werden.
Mit einer großen öffentlichen Veranstaltung im Museum für Kommunikation in Frankfurt wurde das Projekt "Leuchtpol – Energie und Umwelt neu erleben" der Öffentlichkeit vorgestellt. Finanziert wird das Projekt von E.ON im Rahmen von CSR (Corporate Social Responsibility). Das Vorstandsmitglied von E.ON, Herr Dänzer-Vanotti begründete bei der Vorstellung des Projekts die Motivation dafür: "So zielt das Projekt zum einen auf das noch relativ junge und unerforschte Feld der frühkindlichen Bildung, das jedoch gerade in Deutschland seit den Bildungsvergleichsstudien der OECD als Handlungsfeld viel diskutiert wurde und hochrelevant ist. Zum zweiten will das Projekt unter dem Titel „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auch inhaltlich neue Impulse setzen. Denn es fördert ein für unsere Zukunft zentrales Kompetenzfeld, das speziell im Elementarbereich in Deutschland noch kaum implementiert ist. Dieser Ansatz entspricht auch dem Handlungsauftrag der Vereinten Nationen, die im Rahmen der UNESCO Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ eine stärkere Verankerung des Themas bereits im Elementarbereich fordert."
Die ersten Erzieherinnen haben jetzt in Hessen im Rahmen einer Pilotphase erste Fortbildungsveranstaltungen besucht. Die Motivation ist hoch, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Das Lüneburger Institut wird mit ihnen im Gespräch bleiben.