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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Kopenhagen plant CO2-Verpressung in der Nordsee

keinco2

 

 

Das dänische Umweltministerium beabsichtigt, Unternehmen die CO2-Verpressung in der dänischen Nordsee „anzubieten“. Mittels Verpressung von CO2 soll die Ausbeute aus fast ausgeförderten Erdgas- und Erdöllagerstätten in der Nordsee erhöht werden.

 

Die Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager protestiert in aller Deutlichkeit gegen das Vorhaben und wird sich mit einer Protestnote an das dänische Umweltministerium wenden. Jeder Bürger kann gegen das Vorhaben Einwendungen einreichen. Nach Beginn der Auslegefrist am 17.August wird die Bürgerinitiative das Vorhaben begutachten und ab Anfang September einen Vordruck für Einwendungen zum Herunterladen auf ihrer Homepage anbieten.

 

Durch die Verbrennung des zusätzlich geförderten Öles werden pro injizierter Tonne CO2 letztlich 3,7 bis 4,7 Tonnen emittiert und damit die CO2-Emissionen weiter erhöht.

 

Wissenschaftler warnen vor Blowouts (explosionsartiges Freiwerden von Kohlendioxid), wie sie in der Nordsee bei der Suche nach Erdgas bereits häufiger vorgekommen sind, so Anfang des Jahres 2012 durch die Firma Total sowie ein weiterer vor Schottland vor über 20 Jahren, der bis heute nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Hielten die Kavernen nicht dicht, könnte dies einen schnellen Anstieg des Meeresspiegels und eine umfassende Versauerung der Meere mit katastrophalen Auswirkungen für das Leben im Meer zur Folge haben. Schwachpunkte sind z. B. die Bohrlöcher, für die noch immer kein CO2-stabiler Zement bzw. Verschluss gefunden wurde. Erhöht wird die Gefahr von Leckagen und Blowouts durch Erdbeben, wie sie gerade erst am 6.8.2012 mit einer Stärke von 4,4 im Kattegat und im Jahr 2008 mit einer Stärke von 4,7 bei Bornholm auftraten. Sichere CO2-Speicher können unter diesen Bedingungen nicht betrieben werden.

 

Bemerkung:

Wenn Konzerne immer teurere und riskantere Techniken anwenden müssen um Öl und Gas zu fördern ist das ein Zeichen für das Abschmelzen der Vorräte an fossilen Energieträgern und sollte eine weitere Mahnung dafür sein, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben und die dafür notwendigen Mittel nicht für neue Kohlekraftwerke und CCS-Technik zu verschwenden.

 

 

Quelle: http://www.facebook.com/photo.php?fbid=420678394644606&set=a.176587415720373.34910.175897405789374&type=1&theater

 

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