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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Keine Konsequenzen aus Fukushima in deutschen AKW Regierungs-Experten haben zahlreiche Mängel festgestellt. Nachrüstungen gab es bis heute keine einige.

ausgestrahlt

 

Zur Sicherheit der neun noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland ein
Jahr nach Fukushima erklärt Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Nach dem Super-GAU von Fukushima gab sich die Kanzlerin geläutert: Man
müsse, das Restrisiko der Atomkraft neu bewerten. Trotzdem beschloss der
Bundestag mit breiter Mehrheit den jahrelangen Weiterbetrieb von neun
Reaktoren . Unter den Tisch fiel dabei, dass auch diese Meiler alles
andere als sicher sind. Seit Jahrzehnten entsprechen sie nicht mehr dem
Stand von Wissenschaft und Technik, den das Atomgesetz eigentlich
fordert. In jedem von ihnen kann es jeden Tag zur Kernschmelzkatastrophe
kommen.

Die Reaktorsicherheitskommission des Bundes hat bei den neun noch
laufenden AKW gefährliche Schwachstellen aufgedeckt. So kann bei den
meisten Meilern schon ein Hochwasser mit Überschwemmung des
Kraftwerksgeländes einen schweren Unfall auslösen. Bei der
Notstromversorgung sah die Kommission gar Handlungsbedarf bei allen noch
laufenden Reaktoren. Außerdem ist kein einziges AKW gegen den Absturz
eines großen Verkehrsflugzeuges geschützt.

Die Reaktorexperten im Bundesumweltministerium stellten nach dem
japanischen Super-GAU eine sechsseitige Liste von ‚unverzüglich‘
umzusetzenden Maßnahmen für die AKW zusammen. Passiert ist nichts. Die
Gesellschaft für Reaktorsicherheit berät bis heute über
sicherheitstechnische Konsequenzen aus der Atomkatastrophe in Japan.  Zu
Nachrüstungen jedoch kam es seit Fukushima noch in keinem einzigen
deutschen Reaktor. Das ist ein Skandal.

Deshalb ruft .ausgestrahlt mit vielen örtlichen Anti-Atom-Initiativen
und Umweltverbänden für Sonntag zu sechs Großdemonstrationen an
Atom-Standorten in Deutschland auf. Das Risiko ist zu hoch.
Atomkraftwerke und Atomfabriken müssen jetzt stillgelegt werden.“

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