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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Ihre Stimme für Religionsfreiheit in Tibet - jetzt mitmachen!

 

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Am 16. März dieses Jahres setzte sich der junge tibetische Mönch Phuntsog aus dem Kloster Kirti auf dem Marktplatz der osttibetischen Kreisstadt Ngaba aus Protest gegen die chinesische Politik in seiner Heimat selbst in Brand. Phuntsog erlag Stunden später seinen schweren Verletzungen. Zehn weitere Mönche und Nonnen sind seither seinem Beispiel gefolgt, mindestens die Hälfte von ihnen fand dabei ebenfalls den Tod.


Die schreckliche Welle der Selbstverbrennungen zeigt deutlich, wie groß die Verzweiflung der Menschen über die Politik Pekings in Tibet ist. Insbesondere in den tibetischen Klöstern wurde in den vergangenen Jahren die Kontrolle des Staates über das religiöse Leben immer stärker ausgeweitet. Mönche und Nonnen klagen darüber, dass sie statt zu meditieren und religiöse Schriften zu studieren gezwungen sind, an so genannten "patriotischen Erziehungsmaßnahmen" teilzunehmen. Dabei sollen sie zentrale Grundsätze ihres Glaubens widerrufen, indem sie zum Beispiel öffentlich  Schmähungen gegen ihr geistliches Oberhaupt, den Dalai Lama, zustimmen. Weigern sich die Mönche und Nonnen, daran teilzunehmen, laufen sie Gefahr, aus dem Kloster verbannt zu werden oder dessen Existenz aufs Spiel zu setzen.


Daneben kommt es immer wieder zu Fällen von Folter und "Verschwindenlassen" in den Klöstern. Mehrere Mönche aus dem Kloster Kirti wurden zudem in unfairen Gerichtsverfahren zu drakonischen Haftstrafen verurteilt, weil sie angeblich andere zu Selbstverbrennungen aufgestachelt haben sollen. Hunderte von staatlichen Sicherheitskräften wurden in die Klöster entsandt, elektronische Überwachungstechnik installiert, teils wurden gar Polizeiwachen in den Klöstern eingerichtet.


Ich möchte Sie heute sehr herzlich bitten, an unserer Appellaktion für Religionsfreiheit in Tibet teilzunehmen. Adressiert ist sie an den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao, denn die Tibetpolitik des chinesischen Staates wird wesentlich von der Staatsführung bestimmt.

Mit der Aktion wollen wir zeigen, wie groß das Interesse in Deutschland an der Lage in Tibet ist. Das Menschenrecht auf freie Religionsausübung gilt auch für Tibeter. Wir dürfen sie nicht vergessen!


Bitte leiten Sie diese Appellaktion auch an Ihre Freunde und Bekannte weiter! Vielen Dank.

 

 

Vielen Dank für Ihre wichtige Unterstützung!

 

Kai Müller, Geschäftsführer

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