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HAMBURG ENERGIE startet regeneratives virtuelles Kraftwerk

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Das Unternehmen bietet negative Regelenergie auf regenerativer Basis. Ausbau des virtuellen Kraftwerks geplant.


 

Der städtische Energieversorger HAMBURG ENERGIE ist in die Vermarktung von Minutenreserveleistung eingestiegen. In einem virtuellen Kraftwerk mit zunächst 40 angebundenen Erzeugungsanlagen stellt das Hamburger Unternehmen ab sofort negative Regelenergie zur Verfügung. Bei den angeschlossenen Anlagen handelt es sich ausschließlich um regenerative Kraftwerke. „Zum Start bieten wir bis zu 15 MW negative Reserveleistung an. Unser mittelfristiges Ziel ist es, 150 MW Regelleistung in die Vermarktung zu bringen. Derzeit suchen wir weitere Anlagen in Norddeutschland, die wir in unser virtuelles Kraftwerk integrieren können“, erklärt Onnen Heitmann, Projektleiter virtuelles Kraftwerk bei HAMBURG ENERGIE. „Unser System ist grundsätzlich offen für sämtliche regenerativen Erzeugungsformen, wie etwa Biogas oder Windenergie“.


Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien – insbesondere der Windenergie – ist die Stromeinspeisung volatiler geworden. Der an Bedarf an Regelleistung wird künftig steigen. „Wir wollen mit unserem regenerativen virtuellen Kraftwerk zeigen, dass der flächendeckende Einsatz erneuerbarer Energien und die Netzstabilität nicht in Widerspruch stehen“, so Onnen Heitmann. „Wenn wir die Energieversorgung bis 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Quellen decken wollen, müssen wir bis dahin konsequenter Weise auch 80 Prozent der Regelenergie aus regenerativen Energien stellen können.“


Die negative Regelenergie ist für HAMBURG ENERGIE nur der Anfang. Derzeit arbeitet das Unternehmen im Forschungsprojekt „Smart Power Hamburg“ mit mehreren Hochschulen daran, auch die Nachfrageseite in das virtuelle Kraftwerk zu integrieren.


Weitere Informationen unter:
www.hamburgenergie.de/regelenergie
www.smartpowerhamburg.de

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