WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Eine kraftvolle Großdemo mit 23.000 Menschen, tausende Menschen, die sich in guter Stimmung mit friedlichen Sitzblockaden quer stellten, viele kreative Aktionen: Die Proteste gegen den Castor und ein Endlager in Gorleben waren weit größer als erwartet. Doch Umweltminister Röttgen bleibt stur. Heute Mittag ließ er verkünden, dass er keinen Anlass sehe, die "Erkundung in Gorleben" zu stoppen. Sprich: Er will den Salzstock weiter zum Endlager ausbauen.
Offiziell will Röttgen zudem eine "ergebnisoffene" Endlagersuche starten. Doch sie bleibt völlig unglaubwürdig, solange täglich in Gorleben weiter Fakten geschaffen werden. Weit über 30.000 Menschen haben unseren Appell an Umweltminister Röttgen gegen ein Endlager in Gorleben bereits unterzeichnet - Ihre Unterschrift fehlt noch!
Unterzeichnen Sie unseren Appell an Röttgen!
Der Salzstock Gorleben wurde in den 1970er Jahren aus rein politischen und nicht aus fachlichen Gründen als Endlagerstandort gewählt. Von oben droht der Eintritt von Grundwasser wie im havarierten Atommüll-Lager Asse, von unten explosive Gaseinschlüsse. Nur das Aus für Gorleben kann einen verantwortlichen Umgang mit dem tödlichen Erbe des Atomzeitalters einläuten.
Dann braucht es eine breite gesellschaftliche Debatte, denn viele Fragen sind noch völlig offen: Soll der Atommüll an der Oberfläche oder tief unter der Erde gelagert werden, rückholbar oder nicht? Ist Ton, Granit oder doch Salz am besten geeignet? Und wie kann dieses Mal transparent untersucht und die Bevölkerung beteiligt werden?
Fordern Sie von Röttgen das Aus für Gorleben als Endlager!