WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Kommt in die Gänge: Erst lesen gegen Vattenfall
- dann demonstrieren gegen Castortransporte und AKW Brokdorf.
Die HEW sind zurück - zumindest als literarische Variante für den Hamburger Energie Wechsel. Unterstützt werden die HEW-Lesetage gegen Vattenfall auch von ROBIN WOOD. Vom 15. Bis zum 20. April wird auf über 30 Veranstaltungen gegen das Greenwashing von Vattenfall gelesen. Mit Klagen gegen den Atomausstieg und einem Stromerzeugungs-Anteil von über 80 Prozent der besonders klimaschädlichen Braunkohle macht Vattenfall bis heute klar, dass der Konzern mit Energiewende nichts am Hut hat.
Radioaktive Lesetage von Vattenfall, damit wir Atommüll und Klimakatastrophe vergessen? Damit das nicht gelingt, unterstützen wir von ROBIN WOOD die klimafreundlichen HEW-Lesetage und empfehlen den Ökostromwechsel.
Mit einer Lesung von Hanna Poddig und der musikalischen Unterstützung des Duos Cheerup (beide bekannt von Dubtari) beteiligt sich ROBIN WOOD am 19. April mit einer Veranstaltung. "Radikal Mutig" heißt es dann um 20h im Gängeviertel, in der Jupibar.
Ich würde mich freuen, wenn sie am 19. April einfach vorbeikommen oder eine andere der tollen Veranstaltungen besuchen würden.
Gleich nach den HEW-Lesetagen wird am 21. April aus Anlass des Tschernobyl-Jahrestages für die Abschaltung des AKW Brokdorf demonstriert. Die Anti-Atom-Initiativen fordern die sofortige Stilllegung, weil auch in diesem Reaktor eine Atomkatastrophe nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem ist die Entsorgung des anfallenden Atommülls völlig ungeklärt.
Auch in Brunsbüttel hat der Rückbau noch nicht mal begonnen und kein Mensch kann heute wirklich sagen, wohin der Atommüll dann zu sicheren Lagerung für eine Million Jahre soll. Vor diesem Hintergrund sollen nun möglicherweise noch einmal 21 Castorbehälter mit hochradioaktiven Atommüll in die Unterelbe-Region gebracht werden. Mit Entsorgungskonzept nichts zu tun, sondern zeigt nur, dass es einen Atommüll-Notstand gibt. Deswegen braucht es weiter Proteste für den Atomausstieg.