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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Den Speck weglassen - gut für Klima und Figur!

"die umweltberatung" gibt Tipps zur klimaoptimierten Ernährung Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 11. Jänner 2013


Nachdem auch die letzten Keksdosen geleert sind, steht den Neujahrsvorsätzen nichts im Weg, nämlich mehr Bewegung und gesündere Ernährung. "die umweltberatung" empfiehlt: Werden Sie zum Flexitarier! Das ist nicht nur kalorienarm und vitaminreich, sondern auch gut für´s Klima.

Low carb Diäten mit viel Eiweiß sind der letzte Schrei unter den Abnehmkuren. Doch genau diese fleischlastigen Ernährungsformen haben enorme Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Die Trenddiät 2013 lautet daher: Den Speck weglassen! FlexitarierInnen setzten diesen Trend bereits um, sie ernähren sich überwiegend pflanzlich und essen nur hin und wieder Fleisch.

Das klimatische Leichtgewicht Tofu

„Bei der Herstellung von einem Kilo Rindfleisch entstehen bis zu 13 Kilo Treibhausgase, die Produktion von einem Kilo Tofu erzeugt nur 1 Kilo Treibhausgase. Der Grund dafür ist, dass für die Herstellung von einer Kalorie Fleisch durchschnittlich 7 Kalorien Pflanzen benötigt werden, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung".

Chili mit Soja: so köstlich wie Chili con Carne

Die gesunde und klimaschonende Alternative zur Wurst kommt aus der Bohne. Das Eiweiß von Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen oder Sojabohnen ist in seiner Proteinzusammensetzung so ausgewogen, dass es in der Qualität dem tierischen Protein fast gleichzusetzen ist. „Dafür punkten Bohnen mit weniger Kalorien und weniger Fett und sind völlig cholesterinfrei“, sagt Michaela Knieli.

Fader Tofu Geschmack war gestern, mittlerweile wird Tofu gut gewürzt und geräuchert angeboten. Wirklich nah an den echten Fleischgeschmack kommt man mit Sojaschnetzeln oder Granulat. Sie werden nur gewürzt, mit heißem Wasser aufgegossen, kurz eingeweicht und wie Fleisch weiter verarbeitet. Bei Chili non carne oder Soja-Bolognese muss man schon zweimal hinschmecken, um den Unterschied zu erkennen.

Soja aus der Region

Tofu ist mittlerweile ein regionales Produkt. In den letzten Jahren ist der heimische Soja-Anbau für die Herstellung von Sojamilch massiv gestiegen und viele Sojaprodukte für unsere Ernährung sind in heimischer Bioqualität erhältlich. In der heimischen, konventionellen Tiermast wird hingegen noch immer gentechnisch verändertes Soja aus den USA und Brasilien verfüttert.

Knieli weiters: „Bio ist in jedem Fall die beste Wahl und cool fürs Klima. Denn der Biolandbau verzichtet konsequent auf den Einsatz von energieintensiven Kunstdüngern und giftigen Pestiziden. So lassen sich mit einem g’schmackigen Bio-Menü bis zu 40 % der CO2-Emissionen, die bei der Lebensmittelproduktion entstehen, einsparen!“

Weitere Informationen

Das Infoblatt Klimaschutz mit gesunder Ernährung gibt Tipps zum regionalen, saisonalen und biologischen Genuss. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at. Information bei "die umweltberatung" unter 01 803 32 32.

Rezepte für köstliche, fleischlose Gerichte und Beilagen auf www.rezepte.umweltberatung.at

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