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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Brokdorf: Ein ewiges Spiel mit dem Feuer

ausgestrahlt

 

 

Brennelemente wurden vor Einsatz nicht überprüft / Stromversorgung im
Norden auch ohne Brokdorf gewährleistet / Atomkraftgegner fordern von
SPD: „Wer Schleswig-Holstein gut regieren will, muss Brokdorf
stilllegen“ / Andere Atomkraftwerke müssen überprüft werden


Zum Störfall im AKW Brokdorf erklärt Jochen Stay, Sprecher der
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Wenn das AKW heruntergefahren werden muss, um nachzusehen, ob
Brennelemente mit gebrochenen Niederhaltefedern im Reaktorkern im
Einsatz sind, so wird deutlich, dass diese nicht vorher überprüft
wurden. In einem Atomkraftwerk kann immer wieder etwas Neues
schiefgehen; wirkliche Sicherheit gibt es nicht: Ein ewiges Spiel mit
dem Feuer. Deshalb ist auch der häufigste Satz von AKW-Betreibern nach
einem Störfall: ‚Wir wussten gar nicht, dass so etwas passieren kann‘.

Vor diesem Hintergrund das Kraftwerk in Brokdorf noch bis 2021 betreiben
zu wollen, ist ein nicht hinnehmbares Risiko für Schleswig-Holstein und
den Großraum Hamburg. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die
Stromversorgung im Norden offensichtlich auch ohne das AKW auskommt. Wir
erwarten an dieser Stelle eine klare Aussage der
schleswig-holsteinischen SPD, wie sie sich die Zukunft des Reaktors
vorstellt, wenn sie nach der Landtagswahl regieren sollte. Im
Wahlprogramm kommt Brokdorf gar nicht vor. Wir meinen: Wer
Schleswig-Holstein gut regieren will, muss Brokdorf stilllegen.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob solche schadhaften
Brennelemente auch in anderen Reaktoren in Deutschland im Einsatz sind.
Wir fordern eine Überprüfung aller Atomkraftwerke.“

 

 

.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung

Hamburg, 29. März 2012

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