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Mainz, Fulda 27.11.2012. Bioland spricht sich auf seiner Bundesdelegiertenversammlung offen und klar gegen jedwede Form von Rassismus sowie Verfassungs- und Fremdenfeindlichkeit aus. Dazu nimmt der Bioland e.V. eine Satzungsänderung vor und setzt ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikalismus. „Bioland ist kein neutraler Erzeugerverband, sondern eine Wertegemeinschaft – rechtsextremes Gedankengut hat keine Chance“, sagt Bioland-Präsident Jan Plagge in Fulda.
Mit der Satzungsänderung präzisiert der Bioland e. V. die Möglichkeiten, ein Mitglied auszuschließen, wenn es gegen die Grundsätze des Verbandes verstößt. Gleichzeitig schafft der Verband damit die Grundlage, Bauern mit entsprechender Gesinnung gar nicht erst aufzunehmen. Bioland tritt Bestrebungen entgegen, die die ökologische Landwirtschaft mit diskriminierenden und menschenverachtenden Positionen in Verbindung bringen wollen.
In den vergangenen Monaten berichteten Medien von Aktivitäten der rechten Szene, den ökologischen Landbau lokal zu unterwandern. Häufig wurde das ökologische Prinzip der standortgebundenen Betriebsorganisation in die Nähe der rechts-gerichteten Blut-und-Boden-Ideologie gerückt. Gegen diese unzutreffende Verbindung verwehrt sich Bioland. „Der ökologische Landbau fördert die Vielfalt in der Natur und steht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Sinne setzt sich Bioland ein für Meinungsfreiheit, Austausch zwischen Kulturen und die Achtung der Menschenwürde“, so Plagge.
BDV 11/2012
Bioland-Resolution gegen Rassismus
Mainz, Fulda 26.11.2012. Bioland spricht sich offen und klar gegen jedwede Form
von Rassismus sowie Verfassungs- und Fremdenfeindlichkeit aus. Dazu nimmt der
Bioland e.V. eine Satzungsänderung vor und setzt ein deutliches Zeichen gegen
Rechtsradikalismus. Bioland ist kein neutraler Erzeugerverband, sondern eine
Wertegemeinschaft – rechtsextremes Gedankengut hat keine Chance.
Mit der Satzungsänderung präzisiert der Bioland e. V. die Möglichkeiten, ein Mitglied
auszuschließen, wenn es gegen die Grundsätze des Verbandes verstößt.
Gleichzeitig wird damit die Grundlage geschaffen, Menschen mit entsprechender
Gesinnung gar nicht erst in den Verband aufzunehmen. Bioland tritt Bestrebungen
entgegen, die die ökologische Landwirtschaft mit diskriminierenden und menschenverachtenden
Positionen in Verbindung bringen wollen.
In den vergangenen Monaten berichteten Medien von Aktivitäten der rechten Szene,
den ökologischen Landbau lokal zu unterwandern. Häufig wurde das ökologische
Prinzip der standortgebundenen Betriebsorganisation in die Nähe der rechtsgerichteten
Blut-und-Boden-Ideologie gerückt. Gegen diese unzutreffende Verbindung
verwehrt sich Bioland. Der ökologische Landbau fördert die Vielfalt in der Natur
und steht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung der
Bundesrepublik Deutschland. In diesem Sinne setzt sich Bioland ein für Meinungsfreiheit,
Austausch zwischen Kulturen und die Achtung der Menschenwürde.