WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)
Rechtzeitig zum Beginn der neuen Debatte um den Fortgang der Energiewende hat die BI „Gegen das Steinkohlekraftwerk Arneburg“ eine Initiative ergriffen, die sowohl die entscheidenden Probleme der Energiewende – fehlende elektrische Netze und fehlende Speichermöglichkeiten – aber auch das ungelöste Kraftwerks-Problem in Arneburg einer Lösung näher bringen soll.
An die umwelt- und energiepolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen und der sachsen-anhaltinischen Landtagsfraktionen wurden jeweils Musteranträge geschickt, deren Ziel es sein soll, die Umwandlung von Strom aus Sonne (PVA) und aus Wind (WKA) in speicherfähiges Wasserstoffgas zum Durchbruch zu verhelfen.
Folgende wichtige Eckpunkte dieser Anträge wurden formuliert:
Näheres zur Technik ist im Vorspann zu den Anträgen zu lesen.
Die Initiatoren unterstreichen die Bedeutung des vorgeschlagenen Ansatzes:
Prof. Dr. Winfried Schülke wörtlich: „Wir müssen uns endlich von der Fixierung auf die herkömmlichen elektrischen Netze lösen: das bestehende Gasnetz wäre in der Lage den gesamten Windstrom aus dem Jahr 2011 in Form von Wasserstoffgas aufzunehmen, zu speichern und zu verteilen“ Und Prof. Dr. Jürgen Rochlitz fügt hinzu: „Wer diese Technik am ehesten beherrscht, wird die Energiewende ohne Atom- und Kohlekraft und ohne unwirtschaftliche Großgaskraftwerke meistern.“
Idee und Verfahren werden unterstützt vom Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz(BBU), vom BUND-Sachsen-Anhalt; aber auch Greenpeace und Deutsche Umwelthilfe haben das Verfahren „Power to Gas“ entweder schon im Programm oder in ihren Forderungen.