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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Atomkraftgegner über Verlauf der Endlager-Verhandlungen verärgert

atomkraftneindanke

 

 

"Es wurde bisher versäumt, einen gesamtgesellschaftlichen Konsens über
das Suchverfahren zu organisieren“


Zum Ankündigung von Bundesumweltminister Altmaier, Mitte Oktober die
Verhandlungen zum Endlagersuchgesetz fortzusetzen,  erklärt Jochen Stay,
Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Seit bald einem Jahr verhandeln die Parteien um das Endlagersuchgesetz.
Immer wieder wurde behauptet, eine Einigung stünde unmittelbar bevor.
Eine Beteiligung der Zivilgesellschaft an den Gesprächen wurde immer
wieder mit der Begründung abgelehnt, dass dafür keine Zeit sei – weil ja
für die Einigung der Parteien nur ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung
stünde.

So wurde versäumt, an einem gesamtgesellschaftlichen Konsens über das
Suchverfahren zu arbeiten, der nicht nur die Parteien einbezieht,
sondern auch die Betroffenen der Atommüll-Politik.

Das ist in hohem Maße ärgerlich, denn es ist nach allen bisherigen
Erfahrungen davon auszugehen, dass ein Konsens der Parteien alleine
nicht ausreicht, um den gesellschaftlichen Konflikt um die
Atommüll-Lagerung zu lösen.

Wir fordern die Bundesregierung und die an den Verhandlungen beteiligten
Oppositionsparteien dazu auf, die Zeit endlich sinnvoll zu nutzen und
eine gesamtgesellschaftliche Atommüll-Debatte zu organisieren – und zwar
bevor das Verfahren für die Endlagersuche in ein Gesetz gegossen wird.
Nur wenn es bereits über das Suchverfahren einen gesellschaftlichen
Konsens gibt, kann es gelingen.“

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