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Forderung an die Bundesregierung, den Vorstoß der Atom-Befürworter in
der EU abzulehnen
Gegen die von Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien
geforderten Atom-Subventionen durch die EU regt sich Widerstand. Die
Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat eine Eil-Aktion gestartet, mit
der möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Bundesregierung für das
Treffen der EU-Energieminister am Freitag dieser Woche eine klare
Botschaft mit auf den Weg geben:
„Ich fordere die Bundesregierung auf, in den Gremien der EU die
Subventionierung von Atomenergie klipp und klar abzulehnen.
Atomkraftwerke sind nicht emissionsfrei, denn sie setzen bei Störfällen
tödliche Stoffe frei, produzieren tagtäglich strahlende Abfälle und
zerstören die Umwelt durch den Abbau ihres Brennstoffes Uran. Jede
Subvention für Atomstrom behindert die nötige und mögliche Energiewende.“
.ausgestrahlt sammelt auf seiner Webseite www.ausgestrahlt.de
Unterschriften zu dieser Erklärung.
Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt:
„Die Bundesregierung eiert in Sachen EU-Atom-Subventionen rum. Deshalb
wollen wir den zuständigen Ministern Rösler und Röttgen mit unserer
Eil-Aktion auf die Sprünge helfen. In Deutschland vom Atomausstieg reden
und in Brüssel die Atomwirtschaft stützen – das passt nicht zusammen.“