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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Atomkraftgegner fordert: Castor-Transporte aussetzen

ausgestrahlt

Transporte nach Brunsbüttel und Philippsburg verstoßen gegen
Minimierungsgebot der Strahlenschutzverordnung


Zu den Überlegungen, Castor-Behälter zukünftig nach Brunsbüttel und
Philippsburg statt nach Gorleben zu bringen erklärt Jochen Stay,
Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Besser als die Umleitung der Castor-Transporte in andere Zwischenlager
ist es, diese so lange auszusetzen, bis geklärt ist, wo der Atommüll
langfristig gelagert werden soll. Jeder Transport mit hochradioaktivem
Material stellt ein erhebliches Risiko dar und deshalb sollte jede
unnötige Atommüll-Fuhre vermieden werden. Dies entspricht auch dem
Minimierungsgebot der Strahlenschutzverordnung, wonach jede vermeidbare
Strahlenbelastung vermieden werden muss.

Die Verträge mit den Plutonium-Fabriken im französischen La Hague und
englischen Sellafield regeln zwar, dass der Müll zurückgenommen werden
muss, aber nicht den Zeitpunkt. Deshalb macht es Sinn, erst dann zu
transportieren, wenn das eigentliche Ziel feststeht.

Im Übrigen stellen wir mit Erstaunen fest, welche Debatten schon
einzelne mögliche Transporte in den betroffenen Bundesländern auslösen.
Denn gleichzeitig wird in Deutschland tagtäglich in neun Atomkraftwerken
hochradioaktiver Atommüll produziert. Da wäre es doch sinnvoll, zuerst
die weitere Produktion strahlender Abfälle zu beenden.“

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