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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Appell an Bundesrat und Bundespräsident gegen CO2 Endlager in Deutschland


    Appell - Jetzt unterstützen!
Appell an Bundesrat und Bundespräsident:


Bürgerinitiativen gegen CO2-Verpressung und Kohleverstromung:
Atomausstieg darf nicht zu mehr Kohleverstromung und CCS führen!
Alles wissenschaftliche und finanzielle Potential muß auf den Aufbau eines dezentralen Erneuerbaren Energiesystems ausgerichtet werden!
Am 23.09. wird im Bundesrat entschieden!


Am 23. September 2011 kommt das Gesetz in den Bundesrat, der Bundespräsident hätte danach mit seiner Unterschrift über die Inkraftsetzung zu entscheiden.
Wir rufen daher alle Menschen, die nach einer Technologie und Lebensweise suchen, die mit dem Wohlergehen des Planeten und seiner Lebewesen vereinbar ist, Organisationen, Institutionen, Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Geistesleben und Kultur auf, den folgenden Appell an Bundesrat und Bundespräsident zu unterstützen:
Keine CO2 Endlagerung!

Appell - Jetzt unterstützen!
Appell an Bundesrat und Bundespräsident:


Bürgerinitiativen gegen CO2-Verpressung und Kohleverstromung:
Atomausstieg darf nicht zu mehr Kohleverstromung und CCS führen!
Alles wissenschaftliche und finanzielle Potential muß auf den Aufbau eines dezentralen Erneuerbaren Energiesystems ausgerichtet werden!
Am 23.09. wird im Bundesrat entschieden!


Am 23. September 2011 kommt das Gesetz in den Bundesrat, der Bundespräsident hätte danach mit seiner Unterschrift über die Inkraftsetzung zu entscheiden.
Wir rufen daher alle Menschen, die nach einer Technologie und Lebensweise suchen, die mit dem Wohlergehen des Planeten und seiner Lebewesen vereinbar ist, Organisationen, Institutionen, Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Geistesleben und Kultur auf, den folgenden Appell an Bundesrat und Bundespräsident zu unterstützen:
Keine CO2 Endlagerung!


  •     CCS ist keine „Klimaoption“. Die schädlichen Auswirkungen in katastrophaler Größenordnung auf die Umwelt und insbesondere auf das Trinkwasser wären kein „Risiko“, sondern zwangsläufige Folge der CCS-Einführung.
  •     Der Atommüll ist vorhanden. Auf die für dessen Endlagerung am besten geeignete geologische Struktur wird sich die Gesellschaft letzten Endes einigen müssen.Umso widersinniger wäre es, durch CO2-Deponierung ein zweites Endlager-Problem zu schaffen mit vorhersehbaren Auswirkungen in einer Größenordnung, die mit einem großen Atomunfall vergleichbar wären, da auf dem Speichergebiet ein sorgloses Leben ohne Schutzausrüstung nicht mehr möglich wäre.
  •     Sachverständigenrat für Umweltfragen (Beratergremium der Bundesregierung) und Umweltbundesamt haben 2010 in umfassenden und detaillierten Studien dargelegt, dass der Übergang auf eine 100%ige Versorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2050 machbar ist und zügig und besonders kostengünstig dann vonstatten gehen kann, wenn keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden und CCS bei der Kohleverstromung nicht zum Einsatz kommt. Die Bundesregierung sollte auf ihre eigenen Beratungsinstitutionen hören!
  •     Als Übergangstechnologie kommen dezentrale Gaskraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung und Wirkungsgraden von über 80 % in Frage. Diese können flexibel gefahren werden und den Vorrang der Erneuerbaren Energien jederzeit berücksichtigen.
  •     Ansonsten muss alles verfügbare Potential an Wissen und Geld – insbesondere auch das Potential, das andernfalls in CCS fließen würde - für den Aufbau des dezentralen Erneuerbaren Systems eingesetzt werden.
  •     Hierbei sollten Entwicklungsziele wie etwa die Verdoppelung des Wirkungsgrades derzeitiger Solarzellen gesetzt werden. Besondere Bedeutung kommt der Entwicklung effektiver Energiespeicher zu.
  •     Die dezentrale Verfügbarkeit von Sonne und Wind muss entschieden genutzt werden, um den notwendigen Netzausbau zu begrenzen.
  •     Die emanzipatorischen Effekte von „Erneuerbare Energien in Bürgerhand“ stellen zusätzlich zur Stromerzeugung einen Wert dar, der kaum überschätzt werden kann.
  •     Aufgrund des dezentralen Wesens der Erneuerbaren Energien wird die Bedeutung der zentralistisch strukturierten Stromversorgung mittel- bis langfristig zurückgehen. Es muß von den Konzernen verlangt werden, dass sie diesen Gang der Dinge nicht zu bremsen versuchen, sondern hierfür noch bedeutende Beiträge leisten. Sie haben ihr Vermögen aus der Gesamtgesellschaft geschöpft und stehen dieser gegenüber in der Pflicht.


Der Atomausstieg darf nicht zu vermehrter Kohleverstromung und CCS führen!
Keine CO2-Endlagerung – weder in bewohnten Gebieten noch unter dem Meeresgrund!
Für die Braunkohle-Beschäftigten sollte im Zusammenwirken aller Beteiligten eine bessere Zukunftsperspektive entwickelt werden als fortgesetzte Kohleverbrennung mit neuen Tagebauen, Kraftwerken und CCS!

Stoppen Sie diesen CCS-Gesetzgebungsprozess!


Unterstützen Sie unseren Appell. Laden Sie noch heute den Appell und die Unterschriftenliste herunter! Verbreiten Sie unseren Aufruf zum Appell bitte nach Ihren Möglichkeiten!

Kurzfassung Aufruf und Appell [69 KB]
Appell mit Unterschriften [55 KB]

 

Bitte senden Sie die Unterschriftenlisten bis 10.09. an nachfolgende Anschrift:

Bürgerinitiative Kein CO2 Endlager Altmark
Postfach 13 16
39633 Gardelegen

 

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