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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Anti-Tierschutzpreis für The North Face und Patagonia - VIER PFOTEN überreicht „Die weinende Stopfgans 2012“

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Friedrichshafen / Hamburg, 12. Juli 2012 – Die Textilhersteller The North Face und Patagonia haben Donnerstagnachmittag auf der Outdoor-Fachmesse „OutDoor“ in Friedrichshafen den Anti-Tierschutzpreis „Die weinende Stopfgans“ erhalten. VIER PFOTEN übergab Vertretern der beiden US-amerikanischen Unternehmen jeweils eine Gans aus grauem Plexiglas, mit einer Träne unter dem Auge und der Aufschrift „The crying force-fed goose 2012“.

 

The North Face und Patagonia benutzen für ihre Outdoor-Produkte Gänsedaunen aus der ungarischen Stopfmast. Stopfmast-Gänse werden meist in engen Käfigen gehalten. Den Tieren wird zwei- bis dreimal am Tag ein Metallrohr durch den Schlund bis zum Mageneingang eingeführt. Dann werden sie mit großen Mengen Maisbrei zwangsgefüttert. Ihre Leber schwillt dabei um das Zehnfache des normalen Gewichts an und verfettet. Diese Fettleber wird dann als „Foie gras“ teuer verkauft.

 

„Outdoor-Hersteller verkaufen ihren Kunden gerne ein sauberes Öko-Image, doch bei The North Face und Patagonia ist es ziemlich schmutzig“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von VIER PFOTEN. „Die Jacken der beiden Outdoor-Hersteller sind ethisch nicht vertretbar und deshalb auch nicht tragbar. VIER PFOTEN hat die Unternehmen bereits vor einem Jahr über die tierquälerische Herkunft der Daunen informiert, trotzdem werden immer noch Daunen aus ungarischer Stopfmast bestellt“, so Dr. Stephany weiter.  

 

VIER PFOTEN fordert The North Face und Patagonia auf, die Verwendung von Daunen aus der Stopfleberproduktion sofort einzustellen. Zudem sollen beiden Hersteller ihre Produkte mit einem Label kennzeichnen, damit sich Kunden über die Herkunft der Daunen informieren können. „Der kritische Kunde hat sonst keine Chance, die Ware aus der Stopfleberproduktion zu erkennen“, betont Dr. Stephany. In 14 europäischen Staaten ist die Produktion von Stopfleber bereits verboten, darunter auch in Deutschland. 

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