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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Acht Katzen für eine Pelzweste - VIER PFOTEN: Achten Sie beim Shoppen auf tierfreundliche Mode

 

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Leipzig / Hamburg, 6. Oktober 2011 – Acht tote Katzen benötigt man, um eine Weste zu nähen. Ein Leipziger Händler hat nach Angaben der BILD-Zeitung letzte Woche solche Katzenfellwesten auf dem Markt verkauft. Seit 2008 sind Import und Handel mit Katzenfellen in der gesamten EU verboten. Verstöße können mit Geldbußen bis zu 30.000 Euro bestraft werden. Der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN reicht das nicht: Sie fordert ein EU-weites Verbot der Pelztierhaltung. Außerdem will die Organisation langfristig ein Handels- und Importverbot für sämtliche Felle durchsetzen. Denn noch immer leiden besonders Nerze, Füchse und Marderhunde in Europa ganz legal in winzigen Gitterkäfigen. In einigen Ländern, darunter Österreich und Großbritannien, sind Pelzfarmen inzwischen verboten.

 

„Pelz ist und bleibt Tierquälerei, egal ob man einer Katze oder einem Nerz das Fell über die Ohren zieht“, sagt Wildtierexperte Thomas Pietsch von VIER PFOTEN. „Tierfreunde sollten daher die Finger von jeglichen Pelzprodukten lassen.“ Dazu kommt, dass Pelzmode völlig unzureichend gekennzeichnet ist. Es finden sich meist weder Informationen zur Tierart noch zur geografischen Herkunft des Felles und schon gar nicht über die grausamen Bedingungen der Tierhaltung. VIER PFOTEN bittet alle tierlieben Menschen: Kaufen Sie keine Pelzprodukte. Achten Sie auch auf „versteckten“ Pelz an Krägen, Ärmeln oder bei Spielzeug und Heimtierprodukten.

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