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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Connection e.V., Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und Informationsstelle Südliches Afrika

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Veranstaltungstermine im Juni 2012

Weitere Informationen unter www.Connection-eV.de/z.php?ID=1469

 

Die Exporte von Kriegswaffen und Rüstungsgütern nehmen kontinuierlich zu. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden in alle Welt exportiert. Zu den Empfängern zählen Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien oder Lateinamerika, die die Menschenrechte mit Füßen treten.

Von 2001 bis 2010 wurden Rüstungsexportgenehmigungen für insgesamt 65 Milliarden Euro erteilt. Deutschland ist der größte Waffenexporteur der Europäischen Union und liegt hinter den USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten.

Die Folgen der Rüstungsexporte sind für die Menschen in den Empfängerländern verheerend: Bestehende Konflikte werden verstärkt und es­kalieren häufig gewaltsam; unzählige Menschen werden getötet, verwundet, vertrieben oder erlei­den schwere Traumata. So sind ungezählte Kriegsopfer Folge der guten Exportgeschäfte deutscher Waffenproduzenten.

Was das konkret für die Menschen in den Empfängerländern bedeutet, wollen wir am Beispiel einiger Länder des südlichen Afrikas mit einer Veranstaltungsreihe deutlich machen. Wir konnten dafür den aus Angola stammenden Kriegsdienst­verweigerer und Journalisten Emanuel Matondo gewinnen. Er arbeitet seit Jahren zu Themen wie Krieg, Militär, Rüstungsexporte, Korruption und den sich in den Gesellschaften des südlichen Afrikas dagegen entwickelnden Widerstand.

Aktuelle Termine im Juni 2012

So., 17. Juni in Marsberg-Bredelar:

17.00 Uhr: Informationen und Impulse zur Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"

18.00 Uhr: Informations- und Diskussionsveranstaltung

Ort: Begegnungs- und Kulturzentrum Kloster Bredelar, Sauerlandstr. 74a.

Veranstaltet von: Friedens-Konvent Kloster Bredelar.

Di., 19. Juni, 19.30 Uhr in Villingen: Abt-Gaisser-Haus, Schulgasse 23. Veranstaltet von: Kommunales Friedensbündnis Villingen-Schwenningen und IPPNW-Regionalgruppe

Mi., 20. Juni, 19.00 Uhr in Freiburg: Café Velo, Wentzingerstr. 15. Veranstaltet von: Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Freiburg, RüstungsInformationsBüro e.V., Pax Christi Freiburg und Eine Welt Forum Freiburg e.V.

Do., 21. Juni in Berlin:

16.00 - 18.00 Uhr: Info und Aktion auf dem Potsdamer Platz

20.00 Uhr: Veranstaltung im Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4 

Veranstaltet von: Pax Christi, IPPNW, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin, verdi Berlin, NatWiss – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V., NaturFreunde Deutschlands und Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF)

Träger der Veranstaltungsreihe: Connection e.V., Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und Informationsstelle Südliches Afrika

Wir danken für die finanzielle Förderung durch den Evangelischen Entwicklungsdienst und den Katholischen Fonds

Kontakt: Connection e.V., Gerberstr. 5, 63065 Offenbach, Tel.: 069-82375534

 

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