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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Song gegen (M)Arsch- und Militärmusik in Hamburg und anderswo

Song gegen (M)Arsch- und Militärmusik in Hamburg und anderswo

 


 

Hochgeladen am 30.01.2012

Die Wehrpflicht ist abgeschafft und keiner will mehr zur Bundeswehr.
Das ist erst einmal gut so!
Und was fällt unseren Werbefuzzis im Auftrag der Bundeswehr dazu ein?
Sie überziehen unser Land mit
Militär- und Blasmusik-Aufmärsche!
In den 11 Ländern der derzeitigen Bundeswehr-Auslandeinsätze sind bisher 99 Soldaten getötet worden (Stand Aug. 2011). Wo für? Für imperiale Machtansprüche auf Länder, Rohstoffe und Einflusssphären.
Für immer höhere Gewinne sind die Mittel inzwischen egal. 500.000 Menschen sind seit dem Sturz Saddam Hussein im Irak umgebracht worden. Angeblich für die Freiheit. Die Freiheit von wenigen Superreichen auf immer mehr Geld, Geld und nochmal Geld.
Was hat das „gemeine" Volk davon?
In Afghanistan werden offensichtlich nur die Anbaugebiete und Vertriebswege von schweren und leichten Drogen geschützt - von „unseren Jungs", für Drogenbarone und Mafia. Dafür starben bisher 2.879 Soldaten und fast 10.000 ZivilistInnen in Afghanistan. Für die Freiheit des Heroins. Das gleiche gilt für den Kosovo. Die Spuren des Jugoslawienkrieges führen bis ins Hamburger Rotlichviertel.
Jetzt, wo den Militärstrategen das menschliche Material ausgeht, wird die PR- und Werbemaschinerie angekurbelt. Auf Hochtouren wird für bessere Bedingungen der Bundeswehrangehörigen gearbeitet, die besten Ausbildungsplätzte (ohne Studiengebühren) geschaffen und schon an den Schulen bei unseren Kindern für den Beruf des Soldaten geworben.
Ein Mittel der Öffentlichkeits- und PR-Maßnahmen ist der in vielen Städten Deutschlands veranstaltete „Militär- und Blasmusik-Aufmarsch". Die von einigen Agenturen veranstalteten und dem Geld der Bundeswehr unterstützten Veranstaltungen, haben die Aufgabe das Soldatensterben in schönem Lichte scheinen zu lassen.
Schöner sterben mit dem Radetzkymarsch.
Mit Tschingerassabum Soldaten werben und noch behaupten, das hätte nichts mit Krieg zu tun? Dagegen wehren wir KünstlerInnen uns vehement. Am
Sa, 03.03.12, 16:00 Uhr, o2World Hamburg
Sylvesterallee 10, 22525 Hamburg, (gegenüber dem ehm. Volksparkstadion).
Musik ist etwas Schönes. Sie darf nicht für das schlimmste Verbrechen der Menschheit, das Töten von Menschen, missbraucht werden.

 

 

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