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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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Nur noch wenige Tage bis zur "Wir haben es satt!"-Demo in Berlin - Infos zum Programm und Ablauf

Liebe Interessierte an einem agrarpolitischen Umbruch,

in wenigen Tagen ist es soweit! Am Samstag, den 19. Januar 2013, gehen in Berlin zum dritten Mal Tausende Menschen für eine gerechtere und ökologischere Agrarpolitik auf die Straße. ErzeugerInnen und KonsumentInnen wollen ein gemeinsames Zeichen setzen, denn wir alle haben Agrarindustrie satt!

Von der Bundesregierung erwarten wir endlich eine Agrarpolitik, die sich gegen das Bienensterben stark macht, die den Milchbäuerinnen und -bauern faire Marktregeln schafft, anstatt immer weiter die Exportorientierung unserer Landwirtschaft voran zu treiben; eine Politik, die sich für den Tierschutz in den Ställen einsetzt und die Spekulation mit Lebensmitteln in die Schranken weist. Es dürfen nicht noch mehr Bauernhöfe für immer ihre Tore schließen!

Mit dem Beginn des wichtigen Wahljahres 2013, mit Wahlen in den beiden großen Agrarländern Niedersachsen und Bayern, mit der Bundestagswahl im September und der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, wollen wir deutlich machen: Ein „Weiter so“ darf keine Option mehr sein! Wir wollen gutes Essen und gute Landwirtschaft. Jetzt!

Seien auch Sie bei der großen Demonstration dabei!

Ein vielfältiges Programm erwartet Sie in Berlin: Los geht es am Mittwoch mit der Aktion "Bienensterben vor dem Kanzleramt", mit dem die Imkerinnen und Imker gegen das weltweite Bienensterben protestieren. Gemeinsam mit unserem Partner, dem Kampagnennetzwerk Campact, wurde dazu ein Aufruf entwickelt, der anstelle von Monokulturen bienenfreundliche Fruchtwechsel auf dem Acker verlangt. Mehr als 160.000 Menschen haben bereits unterzeichnet. Sie auch? Hier geht’s zum Aufruf…

Am Donnerstag startet unser Rahmenproramm  „Grüne Tage der nachhaltigen Lebensmittelkultur“ mit einer Podiumsdiskussion zu Landgrabbing, einem ErzeugerInnen-Markt, der legendären Schnippeldisko und vielem mehr.

Am Samstagmorgen fahren über 70 Traktoren und Imkerfahrzeuge zur Messe „Grüne Woche“, wo eine Protestnote überreicht wird, bevor sie zum Demonstrationszug stoßen. Um 11 Uhr heißt es dann am Hauptbahnhof Berlin für alle: Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!

Für alle Kurzentschlossenen: melden Sie sich in unserem Berliner Büro, in einigen Bussen und PKWs gibt es noch letzte freie Plätze.

Unsere Demonstration kostet viel Geld – helfen Sie uns mit einer Spende die Demonstration zu finanzieren. Über unser Online-Spendenformular können Sie einfach und bequem per Lastschrift spenden.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzlichst,

das Demo-Team der Kampagne „Meine Landwirtschaft“

Programm

Rahmenprogramm "Grüne Tage der nachhaltigen Lebensmittelkultur" in der Markthalle Neun

Donnerstag 17. Januar, 19 Uhr Marktgespräch "Bauernland in Bauernhand - Stoppt das Landgrabbing in Rumänien", mit ARC 2020 (Agricultural and Rural Convention 2020)

Zu Gast:

  • Willy Schuster, Bio-Landwirt, Vertreter der Rumänischen Kleinbauern
  • Attila Szocs, NGO EcoRuralis
  • Simon Wolk, Mitbegründer von germanagrar (Agrar-Investment-Unternehmen)
  • Carlo Horn, Bio-Landwirt und Naturland-Berater
  • Stig Tanzmann, Brot für die Welt/EED
  • Hannes Lorenzen, The Greens/EFA, Berater im Landwirtschaftsausschuss

 

Freitag 18. Januar, 12-19 Uhr Markt für nachhaltige Lebensmittelkultur, 18 Uhr Schnippeldisko, frech und legendär, Aktion gegen Lebensmittelverschwendung, organisiert vom Slow Food Youth Network

Samstag 19. Januar, 8-10 Uhr Bauernfrühstück, ganztägig Markt für nachhaltige Lebensmittelkultur

 

Kurzübersicht Demo-Tag

9 Uhr                    Treckerzug an der Messe „Grüne Woche“ mit Übergabe einer  Protestnote

11 Uhr                  Auftaktkundgebung Washingtonplatz

12 Uhr                  Start Demonstrationszug

anschließend Abschlusskundgebung Kanzleramt

14 Uhr                  Supp‘n Talk in der Heinrich-Böll-Stiftung, Aufwärmen-Diskutieren-Vernetzen. Mehr Infos…

19 Uhr                  Music & Message: Konzert mit Mellow Mark und Johanna Zeul, Grußworte: Gladys Anya, im Bi Nuu, Berlin-Kreuzberg, in Kooperation mit "Deine Stimme gegen Armut. Mehr Infos…

 

Rednerinnen und Redner

Auftaktkundgebung am Washingtonplatz:

Uschi Helmers (BI Wietze, Bauernhöfe statt Agrarfabriken), Manfred Hederer (Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund, DBIB), Carla Proetzel (Studentin in Witzenhausen/Kassel, Junglandwirtin), Milchbäuerin (N.N.) (Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, BDM), Hartmut Vogtmann (Präsident des Deutschen Naturschutzrings, DNR), Klaus Seitz (Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst, für die entwicklungspolitischen Organisationen), Felix Prinz zu Löwenstein (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, BÖLW), Thomas Schröder (Deutscher Tierschutzbund), Moderation: Tanja Busse (Journalistin und Autorin) und Christoph Bautz (Campact)

Abschlusskundgebung am Bundeskanzleramt

Hubert Weiger (Bund für Umwelt und Naturschutz, BUND) und Maria Heubuch (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, AbL/BDM) (stellvertretend für das „Wir haben es satt“-Bündnis), Daniele Schmidt Peter, Brasilien, CAPA, Willy Schuster, rumänischer Kleinbauer (Agricultural and Rural Convention 2020, ARC 2020), José Bové (MdEP, Gründungsmitglied der Confédération Paysanne (Frankreich, angefragt)). Musik: Mellow Mark/Incredible Herrengedeck. Moderation: Tanja Busse und Daniel Unsöld

Für unseren bunten Demozug suchen wir noch OrdnerInnen und SpendensammlerInnen. Bei Interesse bitte melden unter info@wir-haben-es-satt.de

Spenden haben wir noch nicht satt!

Wir erwarten auf der Demonstration viele Tausend Menschen – damit während der Kundgebung alle gut sehen und hören können, brauchen wir eine größere Bühne als geplant. Diese Bühne ist noch nicht komplett finanziert, 15.000 Euro fehlen noch. Helfen Sie uns, diese Lücke zu füllen mit einer Spende unter dem Stichwort: „Demo 2013“. Über unser Online-Spendenformular können Sie einfach und bequem per Lastschrift spenden. Selbstverständlich sind Spenden auch weiterhin per Überweisung möglich.

Empfänger: DNR Umwelt und Entwicklung
Konto-Nr. : 260 051 81
BLZ: 370 501 98
Sparkasse Köln-Bonn

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