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WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

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»How to Work« Vortrag von Adam Szymczyk, 24.11.11, Lueneburg

Donnerstag, 24. November 2011
19:00 Uhr: Apéro
19:30 Uhr: Vortragsbeginn
Ort: Halle fuer Kunst, Reichenbachstr. 2, 21335 Lueneburg
Eintritt frei; der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten


In seinem Vortrag wird Adam Szymczyk ueber zwei Ausstellungsprojekte der Kunsthalle Basel aus 2011 sprechen, in denen Kernfragen der Vortragsreihe »Beau travail« thematisiert wurden: Wie wird gegenwaertig im Kunstfeld gearbeitet? Wie gestaltet sich kuenstlerische und kuratorische Arbeit vor dem Hintergrund von Debatten ueber immaterielle Arbeit? Welche Rolle spielen Kategorien wie Effizienz und Effektivitaet im Kunstfeld? Der erste Ausstellungsteil mit dem Titel »How to Work« (Maerz bis Mai 2011) zeigte unterschiedliche Arbeitsweisen einer juengeren Generation von Kuenstler/innen, in deren Praktiken sich ein ausgepraegtes Bewusstsein ueber die heutigen Oekonomien der Kunstwelt manifestiert. Im zweiten Ausstellungsteil »How to Work (More for) Less« (Juni bis August 2011) wurde an der bereits existierenden Ausstellung „weitergearbeitet“. Dabei wurde der erste Ausstellungsteil geringfuegig modifiziert und die bestehende Kuenstler/innenliste durch zwei zusaetzliche Positionen erweitert, was den thematischen Fokus der Ausstellung auf die kuratorische Arbeit ausweitete.

Adam Szymczyk (*1970, Polen) ist seit 2003 Direktor der Kunsthalle Basel. Er kuratierte Ausstellungen mit R. H. Quaytman (2011), Cyprien Gaillard (2010), Danh Vo (2009), Peter Friedl (2008), Bas Jan Ader (2007), Lee Lozano (2006), Gustav Metzger (2006), Christoph Buechel (2005), Artur Zmijewski (2005), Rosalind Nashashibi (2004) u. a. Zuvor hat Szymczyk, der an der Universitaet Warschau Kunstgeschichte studierte, als Kurator fuer die Foksal Gallery Foundation gearbeitet, die er 1997 zusammen mit Andrzej Przywara und Joanna Mytkowska gruendete. Mit Elena Filipovic organisierte er 2008 als Ko-Kurator die 5. Berlin Biennale fuer zeitgenoessische Kunst.


»Beau travail«
Vortragsreihe zum Thema Arbeit
Oktober bis Dezember 2011


Fuer die Reihe wurden sechs Referent/innen eingeladen ueber den Begriff der Arbeit im Kunstfeld zu sprechen. Obzwar im aktuellen Diskurs zur zeitgenoessischen Kunst virulent, konzentrieren sich die Beitraege inhaltlich nicht primaer auf Diskurse ueber immaterielle Arbeit und Prekaritaet, die allerdings im Rahmen der Vortragsreihe als nicht zu ignorierender Hintergrund zu bedenken sind. In der Reihe zeigt sich vor allem ein Interesse an Beobachtungen und Debatten zu gegenwaertigen Arbeitsweisen in der Kunst. Es werden Fragen gestellt, was der Begriff der Arbeit in der zeitgenoessischen Kunst bedeutet, der sich nicht nur in Objekten manifestiert, sondern auch in Handlungen und Haltungen. Wie setzen sich Kuenstler/innen aber auch andere Akteure gegenwaertig mit Arbeit auseinander? Und wie setzen sie dies um? Was sind in einer Aera der Gesten, der Appropriationen, der Reproduktionen und des Referenzialismus zeitgenoessische Produktionsweisen? Was ist die Arbeit in der Kunst?

Mit Beitraegen von Roberto Ohrt (Donnerstag, 20.10.), Ilya Lipkin (Freitag, 28.10.), Marcus Steinweg (Donnerstag, 10.11.), Adam Szymczyk (Donnerstag, 24.11.), Kerstin Stakemeier (Freitag, 02.12.), Pierre Bal-Blanc (Donnerstag, 08.12.).
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