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Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter, Anton Lehmden
Die Wiener Schule Phantastischen Realismus kennzeichnet eine in den 1950er und 1960er Jahren in Wien wirkende Künstlergruppe, die durch ihren figurativen, surreal-manirierten Stil verbunden sind. Dabei teilt die Gruppe vor allem die akribische Präzision, die ihnen erlaubt, ihre Ideen, Phantasien und Philosophien fein und überzeugend zu malen.
Die Kerngruppe der Wiener Schule bilden die Maler Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden, deren Werke in der Ausstellung zu sehen sein werden.
Als Gründungsvater der Bewegung und Lehrer kann der an der Akademie der bildenden Künste in Wien tätig gewesene Schriftsteller und Maler Albert Paris Gütersloh, bezeichnet werden. Er war Präsident der österreichischen Sektion des "Art-Club", dem auch der einflussreiche Surrealist Edgar Jené angehörte.
In einer an den Alten Meistern geschulten Technik, von den niederländischen Phantasten des 15. und 16. Jahrhunderts beeinflusst (z. B. Bruegel und Bosch), setzen die Maler der Wiener Schule surreale Sujets um, die oft von Traumvisionen, Mythen, apokalyptischen Inhalten oder okkulten Lehren beeinflusst sind. Die vorherrschende abstrakte Kunst lehnen sie ab.
Ab der ersten gemeinsamen Ausstellung im Wiener Belvedere 1959 und weiteren Ausstellungen im Ausland erzielte die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ihren Durchbruch zu internationaler Bedeutung.