Overblog Alle Blogs Top-Blogs Mode, Kunst & Design
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

WideBlick - Potential-Entwicklungs-Magazin für junges Denken: Themen, die diskussionswürdig sind. Musik, die hörenswert ist. Filme, die sehenswert sind. Fakten, die wissenswert sind. (Musik, Aphorismen, Politik, Umwelt, Filme, Kunst, Pädagogik, Termine). Thematisch gibt es fast keine Begrenzungen. (Kein Mainstream!)

Werbung

An einem Samstag | Deutscher Trailer HD

An einem Samstag | Deutscher Trailer HD

 


 

An einem Samstag (Trailer german / deutsch HD) - Kinostart: 21.4.2011. Filminfos: http://www.vip-infotainment.de/Kinofilme/An_einem_Samstag_Atomkraftwerk_Tsche...

Samstag, 26. April 1986: Im Atomkraftwerk Tschernobyl ist ein Reaktorblock explodiert. Die Parteileitung wiegelt ab. Aber Valerij Kabysh, früher Schlagzeuger, inzwischen junger loyaler Parteifunktionär, beobachtet die Panik der Verantwortlichen und begreift, dass jede Sekunde zählt. Dies ist die Geschichte seiner missglückten Flucht. Zusammen mit seiner Geliebten und seinen Musikerfreunden versucht Valerij die Stadt zu verlassen. Aber das Leben lässt ihn nicht los ...

---
Bitte ABONNIEREN nicht vergessen:
http://www.youtube.com/vipmagazin
http://www.youtube.com/kinofilme
http://www.youtube.com/WissensMagazin
http://www.youtube.com/MultimediaMagazin
http://www.youtube.com/PlanetZukunft
http://facebook.com/vipmagazin1
DANKE! :)
---

Originaltitel: V subbotu
Filmdrama, RU/DE/UKR
Filmlänge: 99 Minuten
Kinostart (DE): 21.4.2011

Regie: Aleksandr Mindadze

---

CHRONOLOGIE DER WICHTIGSTEN EREIGNISSE

• 1978: Als eine Musteranlage der UdSSR wird das Atomkraftwerk (AKW) Tschernobyl mit einem ersten Block in Betrieb genommen. 1983 geht Block IV, der "Unglücksreaktor", ans Netz. Zwei weitere Blöcke sind im Bau.

• 25. April 1986: Im Block IV des AKW Tschernobyl werden zur Vorbereitung eines Tests mehrere Sicherungssysteme deaktiviert. Der Reaktor wird im Laufe des Tages stufenweise auf eine niedrigere Leistung
heruntergefahren.

• 26. April 1986: Trotz instabiler Reaktorleistung wird um 1:23 Uhr der Test gestartet. Innerhalb von Sekunden steigt die Reaktorleistung um ein Vielfaches an. Eine manuelle Notabschaltung 40 Sekunden nach Testbeginn funktioniert nicht mehr. Es kommt zu einer nuklearen Kettenreaktion. Der Reaktor explodiert. Um 5:00 Uhr sind die Brände außerhalb des Reaktors von der Werksfeuerwehr gelöscht. Block III ist abgeschaltet worden. In der drei Kilometer entfernten Stadt Pripjat leben zu dieser Zeit 45.000 Menschen, davon 16.000 Kinder. Ahnungslos genießen sie den 26. April 1986 als ersten warmen Samstag im Frühling.

• 27. April 1986: Erst 36 Stunden nach dem Reaktorunfall werden die Bewohner der Kraftwerkssiedlung Pripjat evakuiert. Im Norden Finnlands wird stark erhöhte Radioaktivität festgestellt. Als Verursacher wird ein sowjetisches Kraftwerk vermutet.

• 28. April 1986: Am Abend teilt die sowjetische Nachrichtenagentur TASS erstmals mit, dass es im Kernkraftwerk Tschernobyl einen Unfall gegeben habe.

• 29. April 1986: Die Meldung vom GAU in Tschernobyl läuft zum ersten Mal in den deutschsprachigen Rundfunknachrichten. In der UdSSR ist erstmals von einer "Katastrophe" und von zwei Todesopfern die Rede.

• 30. April 1986: Moskau dementiert Berichte über Tausende Tote. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird erhöhte Radioaktivität registriert.

• 5. Mai 1986: Generalsekretär Michail Gorbatschow äußert sich erstmals im sowjetischen Fernsehen zur Reaktorkatastrophe. In den zehn Tagen seit dem Unfall sind aus einer 30-Kilometer-Zone um den Reaktor 130.000 Menschen evakuiert worden. In dieser Zeit wurde auch die größte Menge an Radioaktivität freigesetzt. Je nach Wind und Regenfällen ist die Kontaminierung regional sehr unterschiedlich verteilt. Eine zweite Wolke radioaktiven Fallouts trifft am 1. Mai auch Süddeutschland.

• 23. Mai 1986: Die von einer sowjetischen Regierungskommission angeordnete Verteilung von Jodpräparaten ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr medizinisch wirksam: Das nur zehn Tage lang aktive Jod 131 hat sich bereits in den Schilddrüsen der Menschen in den verstrahlten Gebieten angelagert.

• 15. November 1986: Der Sarkophag aus Beton, der den zerstörten Reaktor ummantelt, ist fertig. Der nicht zerstörte Block I ist nach einer Umrüstung seit dem 29. September 1986 wieder in Betrieb. Sowjetische Wissenschaftler weisen 1988 darauf hin, dass die Sicherheit des Sarkophags nur für 20 bis 30 Jahre berechnet sei. 2004 wird mit dem Bau einer neuen Schutzhülle begonnen.

• 1989: Rund 100.000 Menschen werden aus ihren Dörfern in den stark verstrahlten Gebieten von Weißrussland, der Ukraine und Russland umgesiedelt. Im Umkreis von 15 km darf niemand ständig leben. Ein Fünftel der Fläche Weißrusslands ist unbewohnbar. Einige, vor allem ältere Menschen kehren in den 90er Jahren dennoch in ihre alten Gebiete zurück. Die sowjetische Regierung beschließt einen Baustop der Blöcke V und VI des AKW Tschernobyl. Erst am 12. Dezember 2000 wird der Reaktorkomplex endgültig stillgelegt.

... mehr: http://www.vip-infotainment.de/Kinofilme/An_einem_Samstag_Atomkraftwerk_Tsche...

---

Alle Angaben ohne Gewähr.
Uploaded with permission of / Property of:
TM & (c) NFP Filmverleih (Warner). All Rights Reserved. Promotional use only.

Werbung
Zurück zu Home
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post